Dienstag, 23.12.2008 08:39

Google-Browser bringt den Firefox in Gefahr

aus dem Bereich Computer
Künftig könnte für den Firefox-Entwickler Mozilla einiges anders laufen, als bisher: Mit Google als einzigen Geldgeber ist ein mächtiger Konkurrent herangewachsen. Die Gefahr besteht, dass der Suchmaschinenbetreiber künftig den Feuerfuchs zugunsten der Eigenproduktion Chrome fallen lassen könnte.

Anzeige
Google drückt auf die Tube

Bislang hat Google Geld in die Entwicklung des Firefox gesteckt, damit dieser im Gegenzug mit einer exklusiven Google-Suchfunktion ausgestattet wird. Im September preschte der IT-Riese jedoch mit einem eigenen Browser vor: Chrome sollte als schlanke Alternative die Massen begeistern. Ein ehrgeiziges Vorhaben, das jedoch noch nicht umgesetzt werden konnte. Ende November brachte Chrome es auf einen weltweiten Marktanteil von 0,83 Prozent, der Firefox kam auf 20,78 Prozent, der bislang ungeschlagene Sieger bleibt der Internet Explorer: 69,77 Prozent – Tendenz fallend.

Dennoch lässt sich Google nicht entmutigen und drückt seither auf die Tube: erst Anfang des Monats verließ Chrome die Beta-Phase, einen Tag später bemerkte der "Google Watch Blog", dass der Firefox im Google Pack seinen Status als Standard-Browser verloren hatte – zugunsten von Chrome, der nun bei Neuinstallationen automatisch ausgewählt ist.

browsers_netapplications.gif
Quelle: Net Applications


Drei Jahre Zeit zum Reagieren

"Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass sich die Dinge nicht verkompliziert haben", beschreibt Mozilla-Chef John Lilly die neue Beziehung zum Finanzpartner Google gegenüber "Computerworld". Erst im August sei die gemeinsame Partnerschaft vertraglich verlängert worden. "Unternehmen kooperieren in bestimmten Gebieten – und konkurrieren in anderen", so Lilly. "Wir kooperieren mit Google, weil wir glauben, dass die Suche ein fundamentaler Einstiegspunkt in das Netz ist – und derzeit bietet Google die beste Sucherfahrung." Dass die Zusammenarbeit allerdings ewig dauern wird, glaubt Lilly nicht: "Unser derzeitiges Abkommen umschließt einen Zeitraum von drei Jahren - den längsten, den wir jemals hatten." Der Horizont sei damit weit gesteckt. "Das heißt, wir müssen jetzt nicht überschnell reagieren, doch innerhalb der kommenden drei Jahre sollten wir damit fortfahren, zum einen neue Produkte – und auch neue Einnahmequellen zu entwickeln."
André Vatter
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
 ich kann einfach nicht verstehen... (13 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von Knight Rider am 26.12.2008 um 11:22 Uhr
 Suche

Internet TV
Mit Kabel oder VDSL per Internet TV aufregende Unterhaltungsangebote nach Hause holen.
Nicht nur mit 1und1 VDSL, T-Home VDSL oder Vodafone VDSL gibt es rückelfreies TV Programm.
Auch die Kabelnetzbetreiber haben gute Angebote.
Internetzugang
Zahlreiche Provider haben günstige DSL Angebote. Inzwischen bieten einige von ihnen auch das schnelle VDSL an.
Jetzt die Vodafone VDSL Verfügbarkeit checken, nach T-Home VDSL suchen oder die 1und1 VDSL Verfügbarkeit vor Ort prüfen.
Schnell anmelden und mit Highspeed im Internet surfen.
Handy ohne Vertrag
Zu einem neuen Prepaid-Tarif fehlt meist nur noch das dazu passende neue Prepaid Handy.
Ein Handy ohne Vertrag muss dabei keineswegs teuer sein.
Inzwischen bekommt man ein günstiges Klapphandy oder sogar ein Touchscreen Handy ohne zuviel ausgeben zu müssen.
© 1999-2012 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Presse :: Jobs