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Freitag, 26.12.2008 09:01

Das Dot im Test: Netbook mit extralangem Atem

aus dem Bereich Computer
Streng genommen hat Packard Bell schon ewig ein Mini-Notebook im Angebot, und zwar das EasyNote XS, das wir bereits testen durften. Zu diesen Zeitpunkt hieß das Ganze aber noch nicht "Mini-Notebook" oder "Netbook", sondern UMPC (Ultra Mobile PC). UMPCs hatten – im Gegensatz zum EasyNote XS – meistens eine Handheld-Form und konnten nicht zugeklappt werden. Auch aufgrund der hohen Preise erreichten die Kleinstrechner bei weitem nicht die Verkaufszahlen, die die Netbooks heutzutage vorweisen können. Ein waschechtes Netbook war von Packard Bell bislang nicht erhältlich, dies ändert sich jetzt mit dem "Dot", zu deutsch "Punkt", das der Redaktion von onlinekosten.de einem Besuch abstattete.

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Inhalt:

1. Design und Akkulauzeit
2. Technische Daten und Display
3. Leistung und Fazit

"Punkt" im hübschen Outfit

Mit den rot abgesetzten Scharnieren erinnert es auf den ersten Blick an das Aspire One von Acer, das ebenfalls bereits auf Herz und Nieren geprüft wurde. Verwunderlich ist die äußerliche Ähnlichkeit nicht, schließlich gehört Packard Bell seit diesem Jahr zu dem taiwanischen Unternehmen. Auch die Maße sind mit rund 25x17x3 Zentimetern fast identisch. Das Gehäuse glänzt in schickem Schwarz, innen hat der Hersteller aber auf das Hochglanz-Design verzichtet. Damit sich nicht zu viele Fingerabdrücke ansammeln, wurde nur der schmale Bereich oberhalb der Tastatur glänzend lackiert, das Tastenfeld und die Handballenauflage schützen sich mit einer matten Oberfläche. Alles in allem sieht das 1,16 Kilogramm leichte Gerät wirklich schick aus.

Der Sportler unter den Netbooks

packard-bell-dot-1.JPG
Kompakt und schwarz: das Dot.
Bild: onlinekosten.de
In dem kleinen Verpackungskarton findet der Käufer noch eine Tragetasche im Kunstleder-Look sowie Netzteil und Akku. Dieser ist stärker als das Exemplar im Aspire One: Anstelle des 3-Zellen-Akkus wird ein 6-Zeller mit 5.200 Milliamperestunden auf der Unterseite eingesteckt, der bis zu fünf Stunden Mobilität gewährleisten soll. Hier hat Packard Bell keineswegs übertrieben: Im Test brachte es das Dot bei voller Auslastung im Klassik-Test mit der Software Battery Eater auf fünf Stunden und zehn Minuten. Einen noch besseren Wert lieferte der Versuch mit dem Lesetest, der als einzige Aktion das Lesen von Dokumenten simuliert. Ganze sieben Stunden und 40 Minuten kann der Rechner als digitales Buch genutzt werden. Das Display war bei beiden Tests die ganze Zeit über eingeschaltet und die Helligkeit in etwa auf der mittleren Stufe eingestellt. Auch der WLAN-Empfang war aktiviert. Nutzt man das Dot zum Schreiben, Surfen und für die Videowiedergabe (etwa 80 Minuten), hält es mehr als sechs Stunden durch.

Mit Photoshop Elements und Works

Wie beim letzten Packard Bell Notebook sind außerdem noch Wiederherstellungs-DVDs und ein gedrucktes, bebildertes Handbuch dabei – keine Standard-Beigabe bei aktuellen Notebooks. Das Softwarepaket umfasst neben Windows XP als Betriebssystem noch Adobe Photoshop Elements 6 sowie Works 9 SE. Zusätzlich werden dem Nutzer die Google Toolbar und die Desktop Suche aufgezwungen.
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    Zuletzt kommentiert von sutadur am 27.12.2008 um 18:50 Uhr
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