In einigen Subnotebooks und anderen kleinen
Laptops sind sie schon zu finden: die Solid State Drives (SSD). Verglichen mit ihren Vorgängern, den herkömmlichen Festplatten, sollen sie leiser und stromsparender arbeiten. Außerdem sind sie leichter und stören sich weniger an Erschütterungen. Die Kapazität ihrer alten Magnet-Kollegen erreichten sie bislang aber nicht, doch die Entwicklung schreitet voran, wie
Toshiba jetzt ankündigte.
Neue Generation
Der japanische Konzern will auf der Messe CES, die Anfang Januar in Las Vegas stattfindet, eine SSD mit 512 Gigabyte (GB) zeigen. Das 2,5 Zoll große Exemplar soll "industrieweit" die erste SSD mit einer solchen Speicherkapazität sein. Nebenbei sprach Toshiba auch die zugehörige, neue SSD-Familie an, deren andere Mitglieder zusätzlich im 1,8-Zoll-Format produziert werden.
Die Speicher mit 64, 128 und 256 GB basieren auf 43 Nanometer kleinen MLC-Chips (Multi Level Cell) und sollen leistungsstärker sein als die erste Generation. Beim Lesen von Daten sollen diese mit bis zu 240 Megabyte pro Sekunde (MB/s) übertragen werden, das Schreiben erfolgt mit maximal 200 MB/s.
Muster der neuen SSDs sollen im ersten Quartal des kommenden Jahres fertig sein, die Massenproduktion kündigte Toshiba für das zweite Quartal an.
Die neuen SSDs von Toshiba. Bild: Toshiba