Navigationsgeräte waren einer der Trends im vergangenen Jahr. Als mobile Navigationshilfen sind sie mittlerweile überall anzutreffen. Längst sind die elektronischen Routenplaner mehr als nur einfache Wegweiser. Falk hat sein aktuelles Topmodell Falk F10 als "lernendes" Navi präsentiert. Die Redaktion von onlinekosten.de konnte das F10 ausführlich in der Alltagspraxis testen.
Übersicht
1. Display und Halterung
2. TMC und SplitScreen
3. Schlaue Routenführung
4. Sprachsteuerung
5. Updates und Fazit
4,3-Zoll Display
Das Falk Navigationsgerät F10 präsentiert sich in schwarzem Klavierlack-Gehäuse und bringt es mit Abmessungen von 118x83x17 Millimeter auf ein Gewicht von 190 Gramm. Es liegt leicht in der Hand und kann auch von Fußgängern zur Navigation im Großstadtdschungel genutzt werden. Das 4,3-Zoll große Touchscreen-Farbdisplay zeigt ein gutes, klares Bild und ist mit den Fingern bedienbar. An der Unterseite des Navis finden sich ein Mini-USB-Anschluss sowie der Anschluss für die zusätzliche Wurfantenne zur Verstärkung des TMC/TMCPro-Signals für Verkehrsmeldungen. Die Wurfantenne wird aber eher selten benötigt, auch ohne ist der TMC-Empfang möglich.
Praktische Halterung per Magnet
Das lernfähige Falk F10 merkt sich "Geheimrouten".
Bild: Falk.
Auch der Steckplatz für bis zu zwei Gigabyte große Speicherkarten hat seinen Platz an der Unterseite des Gehäuses. Zudem hat Falk dort den Ein/-Ausschalter als Schiebeknopf platziert.
Die Rückseite des F10 zeigt sich schmucklos und verfügt über einen Magneten, mit dem das Navi schnell und effektiv an der Gerätehalterung befestigt werden kann. Dies hat sich im Test als sehr praktisch erwiesen. Auf der Oberseite des Gerätes kann das F10 per Knopfdruck in den Standby-Betrieb versetzt werden.
Das Navi aus dem Hause Falk fährt nach dem Einschalten relativ zügig hoch. Wurde das F10 aus dem Standby-Betrieb gestartet, so zeigt sich dem Nutzer zunächst eine Bildschirmsperre in Form eines Schlosses, das ein wenig frickelig mit dem Finger nach unten gezogen werden muss.