Freitag, 12.12.2008 17:46

Sedo: 2008 ist Rekordjahr bei Domainverkäufen

aus dem Bereich WebHosting
Die zehn teuersten deutschen Internetadressen wechselten in diesem Jahr für insgesamt fast 1,5 Millionen Euro über Sedo den Besitzer. Das geht aus einer aktuellen Statistik der Domainhandelsplattform hervor.

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Spitzenplatz für kredit.de

Demnach habe sich der Gesamtverkaufserlös in der Kategorie "Top 10" im Vergleich zum Vorjahr mit rund 412.000 Euro mehr als verdreifacht, betont Sedo-Sprecherin Semra Yilmaz. War im vergangenen Jahr städtereisen.de mit einem Verkaufspreis in Höhe von 73.500 Euro noch die teuerste deutsche Domain, belegt seit wenigen Wochen die Internetadresse kredit.de mit knapp 900.000 Euro den Spitzenplatz im Sedo-Ranking. Weitere Top-Domainverkäufe in diesem Jahr waren arbeitsmarkt.de für 200.000 Euro, suchmaschinenoptimierung mit 84.000 Euro, gmbh.de mit 73.185 Euro sowie seo.de mit 48.000 Euro. Dank der Olympischen Spiele in China erzielten auch die Domains nepal.de mit 38.000 Euro und beijing.de mit 35.000 Euro Höchstpreise in den Premium-Auktionen der Handelsplattform.

Erstmals deutsche Domain an der Spitze der Top-Verkäufe

Eine rasante Preissteigerung gab es aber auch unter den internationalen Domain-Verkäufen. So stieg der Verkaufserlös der zehn teuersten Internetadressen - unabhängig von der Endung - in diesem Jahr von 3,2 Millionen auf fast 5,8 Millionen US-Dollar (umgerechnet rund 4,3 Millionen Euro). Besonders interessant ist dabei ist, dass mit kredit.de erstmals eine deutsche Internetadresse das internationale Domainverkaufs-Ranking anführt. Dicht gefolgt von invest.com mit 1.015.000 US Dollar, telecom.com mit 700.000 US-Dollar und printer.com mit 650.000 US-Dollar.

voip.de Auktion bei Sedo
Nicht verkauft: 7.500 Euro waren dem Domain-Inhaber zu wenig. Foto: Sedo


voip.de: 7.500 Euro waren zu wenig

Nicht ganz so erfolgreich in Sachen Verkauf war der Inhaber der deutschen Premium-Domain voip.de. Statt der erhofften 25.000 Euro boten interessierte Käufer lediglich einen Betrag von 7.500 Euro. Da so das Mindestgebot nicht erreicht wurde, verbleibt die Internetadresse vorerst beim derzeitigen Besitzer. Ein erneuter Verkaufsversuch wird nicht ausgeschlossen.
Michael Friedrichs
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