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Donnerstag, 11.12.2008 13:01

Acer Upgrade Kit: Das Notebook wird zum Desktop

aus dem Bereich Computer
Wer sein Notebook nicht nur als leichtes Gerät unterwegs, sondern auch zu Hause oder im Büro als Desktop-Ersatz nutzen möchte, wird vielleicht ein wenig Komfort vermissen: Für einen längeren Einsatz sind eventuell die Tastatur und der Bildschirm zu klein, das Touchpad nicht so bequem wie eine Maus und auch die Flexibilität kommt zu kurz. Gegen diese "Beschwerden" hat Acer ein neues Heilmittel im Angebot, das sich "22 Zoll Upgrade Kit" nennt und den Laptop in einen vollwertigen Desktop-Ersatz verwandeln soll.

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Ein Stecker – drei Geräte

Das Set besteht aus einem 22 Zoll großen Widescreen TFT-Monitor sowie einer Tastatur und einer Maus, die kabellos mit dem Display verbunden sind. Daher lassen sich alle drei Geräte mit nur einem USB-Stecker mit dem Notebook verbinden. Wer mehrere Monitore benötigt, kann bis zu fünf Bildschirme miteinander vernetzen. Acer bietet das Umbau-Kit in zwei Varianten an: Für Business- und Endanwender. Das Set für den geschäftlichen Einsatz lässt sich in der Höhe verstellen, schwenken und mit der Pivotfunktion auch um 90 Grad drehen. Zudem ist der Stromverbrauch mit 33,4 Watt gegenüber maximal 55 Watt geringer.

Im Büro oder daheim

acer-22-zoll-upgrade-kit.jpg
Das Kit wird in zwei Versionen angeboten.
Bild: Acer
Die Heimanwender können allerdings auf einen USB-Hub und 3-Watt-Dolby-Lautsprecher zurückgreifen, während das Business-Kit Ein-Watt-Exemplare integriert. Die Werte des Bildschirms sind identisch: eine Auflösung von 1.680x1.050 Pixeln, eine schnelle Reaktionszeit von fünf Millisekunden und 300 Candela pro Quadratmeter Helligkeit. Der dynamische Kontrast erreicht ein Verhältnis von bis zu 10.000:1, die Blickwinkel werden mit 170 Grad horizontal und 160 Grad bei vertikaler Sicht angegeben.

Das 22 Zoll Upgrade Kit soll ab sofort im Handel erhältlich sein. Das Business-Set kostet 349 Euro, die Heimanwender-Variante ist für 279 Euro zu haben. Wer ein Auge auf den Stromverbrauch hat, wird dankbar für den netztrennenden Schalter sein – bei herkömmlichen TFTs eine Seltenheit.
Saskia Brintrup
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