Ericsson und Intel arbeiten künftig Hand in Hand, um
Notebook-Besitzern einen Diebstahlschutz bieten zu können. Der Chiphersteller bietet hierzu die "Anti-Theft PC Protection" an, auf die auch
Lenovo bereits setzt.
Intel und Ericsson
Der Hardware-Produzent wird die Lösung demnächst in das ThinkPad T400 integrieren. Der Besitzer kann dann zum Beispiel den Rechner selbst sperren, falls dieser gestohlen wurde oder verloren gegangen ist. Der neue netzbasierte Service des schwedischen Telekomausrüsters und von Intel geht aber noch einen Schritt weiter: Der verlorene oder gestohlene Computer lässt sich per GPS orten. Wie? Über Ericssons GPS-Technologie, die in das
HSPA-Modul im Notebook integriert ist. Der Anwender kann zum Beispiel einen bestimmten Bereich festlegen und die Technik meldet einen Diebstahl, sobald der Laptop diesen Bereich verlässt.
Notebook per SMS sperren
Diebstahlschutz mit Ericssons HSPA-Modul.
Bild: Ericsson
An diese HSPA-Module kann der Nutzer auch eine SMS-Benachrichtigung im Notebook senden. Das Breitbandmodul ist dann in der Lage, diese Information an die Diebstahlsicherung auf der Intel-Prozessorplattform zu übermitteln. Daraufhin wird der Computer direkt gesperrt, indem der Boot-Prozess blockiert wird. Diese Sperre kann auch nach gescheiterten Log-In-Versuchen oder nach einer bestimmten Zeit automatisch geschaltet werden und lässt sich mit einer weiteren SMS wieder aufheben, wenn der Rechner später wieder gefunden wird.
Die beiden Unternehmen kooperieren schon länger im HSPA-Bereich, indem Ericsson mobile Breitbandlösungen in Geräte mit Intel
Centrino 2-Prozessortechnologie und künftig auch in MIDs mit
Moorestown-Plattform integriert. Der Diebstahlschutz soll ab der zweiten Jahreshälfte 2009 erhältlich sein.