Aktuell fertigt Intel seine
Prozessoren im 45-Nanometer-Prozess (nm). Die nächste Stufe lautet 32 nm. Die Entwicklungsphase für die neue Fertigungstechnik hat der Chipriese nun nach eigenen Angaben erfolgreich abgeschlossen.
Fertigungsbeginn im vierten Quartal
Bei der Umstellung auf die nächstkleinere Generation schrumpft die Größe der Transistoren auf dem Chip von 45 auf 32 nm, wobei ein nm einem Milliardstel Meter entspricht. Wie Intel mitteilt, liegt das Unternehmen damit "zeitlich auf Kurs": Die Produktion der nächsten Prozessorgeneration könne daher wie geplant im vierten Quartal des kommenden Jahres starten. So hält Intel sein Tick-Tock-Modell ein, bei dem sich jährlich die Einführung einer neuen Prozessor-Architektur und Strukturverkleinerungen bei der Fertigung abwechseln. Die letzte neue CPU-Generation war
Nehalem.
Die neuen Chips werden mit verbesserten Techniken gefertigt, die das natürliche Kristallgitter des Siliziums künstlich "strecken" sollen, um die Ladungsträger beweglicher zu machen. Das Ergebnis ist ein schneller schaltender Transistor. Die verwendeten Transistoren sollen sich durch eine höhere Energieeffizienz und Dichte auszeichnen und mehr Leistung bringen. Konkurrent AMD liefert seit November seine ersten 45-nm-Prozessoren mit dem Codenamen
Shanghai aus.
Saskia Brintrup