Wenn es mobil nicht so läuft, dann wenigstens im Festnetz, hofft man bei
Motorola. Die von
Umsatzrückgang in der Handysparte gebeutelten Amerikaner bringen mit dem D10 und D11 zwei schnurlose Festnetztelefone auf den Markt. Interessantes Feature für junge Eltern: Die DECT-Geräte können Wohnräume akustisch überwachen und somit als Babyphon fungieren, so der Hersteller.
Strom sparen durch Nähe zur Basis
Das nur 19 Millimeter dicke Gerät punktet mit ansprechendem Design. Hingucker ist der Leuchtring unter dem Display, der durch pulsierendes Leuchten auf verpasste Anrufe hinweist. Green IT hat auch bei Motorola seine Spuren hinterlassen: Das Gerät besteht zu einem Fünftel aus wiederverwertetem Material und spart Strom durch die "Eco Smart" Funktion. Je nach Abstand zur Basisstation passt das Telefon nach Herstellerangaben seine Leistung dem Bedarf an.
Bis zu sechs Mobilteile möglich
Außerdem mit an Bord: zehn mehrstimmige (polyphone) Klingeltöne, Freisprechfunktion, Konferenzschaltung und hundert Speicherplätze im Telefonbuch. Beide Geräte verfügen über ein Display mit Hintergrundbeleuchtung. Während das D10 in orange erstrahlt, gibt sich das D11 in kühlem Blau und bringt im Vergleich zum D10 drei Kurzbefehltasten und eine Erinnerungsfunktion sowie eine beleuchtete Tastatur mit.
Die neuen DECT-Telefon.
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Foto: Motorola
SMS sind nicht möglich. Dafür können Nutzer pro Basisstation bis zu sechs Mobilteile anschließen – und zum Beispiel jeden Raum im Haus mit einem eigenen Gerät ausstatten. Die Standbyzeit wird mit hundert Stunden (rund vier Tage) angegeben. Beide Geräte sind sowohl als Basisversion als auch mit Anrufbeantworter erhältlich und kosten 49,99 Euro.
Dorothee Monreal