Donnerstag, 04.12.2008 20:31

Store in München: Apple greift in Deutschland an

aus den Bereichen Sonstiges, Computer
Die Rosenstraße in der Nähe des Münchner Marienplatzes gehört zu den 1A-Geschäftslagen in der bayerischen Landeshauptstadt. Wenn Apple dort am kommenden Nikolaus-Samstag (6. Dezember) den ersten Apple Store in Deutschland eröffnet, wird dies nicht nur die Aufmerksamkeit der Liebhaber der Computer und Unterhaltungselektronikgeräte mit dem Apfel-Symbol erregen. Die gesamte Branche wird aufmerksam verfolgen, ob Apple seine Retail-Erfolgsgeschichte auch auf dem komplexen deutschen Markt fortschreiben kann.

Anzeige
Schwieriges Terrain

Der kalifornische Konzern betreibt bislang rund 230 Apple Retail Stores in den USA, in Großbritannien, Japan, Italien, in der Schweiz, in China, Kanada und Australien. Den Einstieg in den deutschen Einzelhandel hatte Apple immer wieder verschoben, denn Führungsspitze war klar, dass der Erfolg auf dem schwierigen deutschen Einzelhandelspflaster nicht programmiert werden kann. Im deutschen Markt für Personal Computer beispielsweise werden noch immer erhebliche Anteile über Lebensmittelketten wie Aldi und Lidl abgesetzt. Und einer der größten Händler für Elektronikartikel warb jahrelang mit dem Slogan "Geiz ist geil". Dieses Motto steht im direkten Widerspruch zur Apple-Philosophie, wonach hochwertige Dinge auch ihren Preis haben.

Gute Ergebnisse – schlechte Aussichten

applestore_5thave3.jpg
Apple Store in der Fifth Avenue, New York.
Bild: Apple
Im Gegensatz zu manchen internationalen "Flagship Stores" großer Verbraucher-Marken will Apple mit seinen Stores nicht nur die Marke pflegen, sondern vor allem Umsatz machen und Geld verdienen. Im Geschäftsjahr 2008 (30. September) setze Apple in seinen Retail-Segment 6,3 Milliarden Dollar (4,3 Mrd. Euro) um und erwirtschaftete dabei 1,3 Milliarden Dollar (920 Millionen Euro) Gewinn. Die Aussichten für das neue Geschäftsjahr sind allerdings nicht so rosig, denn die Hauptmärkte von Apple stecken in einer Rezession.

Trotz allgemeiner wirtschaftlicher Abschwungtendenzen in den USA und Europa kann Apple weiterhin deutliche Absatzerfolge seiner Produkte verzeichnen. Rechner mit dem Apfel-Symbol erzielen in manchen Segmenten wieder zweistellige Marktanteile, nachdem Ende der 90er Jahre manche Beobachter schon Apple vor dem Aus gesehen hatten. Außerdem sind die Musikplayer von Apple extrem erfolgreich. Und mit dem iPhone gelang Apple ein geradezu sensationeller Einstieg in den Mobilfunkmarkt.
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
 Original? (5 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von Kampfwurst am 05.12.2008 um 00:19 Uhr
 Suche

DSL Telefon
Der klassische Telefonanschluss ist out. Heute ist vielerorts bereits DSL verfügbar und macht das DSL Telefon möglich.
Eine Telefon Flatrate senkt die Kosten zudem erheblich.
Das DSL Angebot ist allerdings groß. Deshalb vorher Provider vergleichen.
Internet per Flat
Ob per Kabel oder mit VDSL: Erst eine Flat bringt richtig Spaß beim Surfen über die schnellen Internetleitungen.
Jetzt die Kabel-Angebote vergleichen oder neben der T-Home VDSL Verfügbarkeit die 1und1 VDSL und Vodafone VDSL Verfügbarkeit prüfen.
Alle günstigen Tarife hier in unserem DSL Preisvergleich.
Prepaid Handy
Mit einem Prepaid-Tarif lässt sich bei voller Kostenkontrolle telefonieren. Allerdings benötigt man dann auch ein Handy ohne Vertrag.
Wer einen Discounter-Tarif bei Anbietern wie Fonic oder Simyo wählt, muss sich noch nach einem Prepaid Handy umsehen.
Verschiedene Modelle gibt es in unserer Handy Übersicht.
© 1999-2012 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Presse :: Jobs