Dienstag, 02.12.2008 18:01

DSL mit Jugendschutz: "Verbotenes" bleibt draußen

aus dem Bereich Breitband
Wenn die Kinderzimmertür zugeht und der Computer surrt, beschleicht Eltern oft ein mulmiges Gefühl. Wo surft mein Kind? Mit wem chattet es? Kann ich kontrollieren ohne zu spionieren?

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"Blacklist" sortiert schon im Router

Abhilfe verspricht Familien-DSL. Der Eschborner Gerätehersteller D-Link, der DSL-Provider Carpo und der Softwareanbieter Cybits haben das Produkt entwickelt, um Kinder und Jugendliche beim Surfen im Netz vor Inhalten zu schützen, die nicht für sie geeignet sind. Der Zugang wird altersgerecht über den Router gesteuert. Somit muss keine spezielle Schutzsoftware installiert werden, versprechen die Partner.

Die Idee: Jedes Familienmitglied kann mit Familien-DSL das Internet altersgerecht nutzen. Damit erhält die 14jährige Tochter einen anderen Spielraum als der achtjährige Sohn, so der Hersteller. Die Eltern hingegen haben uneingeschränkte Surffreiheit und steuern als Administrator mit Passwort und Benutzerkennwort den Zugang ihrer Kinder über den Router, das "Tor zum Internet". Da nur die dort angemeldeten Geräte ins Netz gelangen, können die Sprösslinge den Filter auch nicht ohne weiteres durch Laptops oder Spielkonsolen von Freunden umgehen.

Jedem sein "Surfraum"

Innerhalb des Routers wird der Zugriff aufs Netz über pädagogisch betreute Verzeichnisse kontrolliert, die laut Hersteller automatisch aktualisiert werden. Das erspart Eltern die Arbeit, die "Black List" mit den unerwünschten Webadressen manuell auf dem neuesten Stand zu halten.

Installiert sei das Ganze schnell: Ein USB-Jugendschutz-Modul wird mit dem DSL Router verbunden und schon sei der Weg frei ins Internet mit Wireless LAN, Internettelefonie, Firewall und geschützten Surfräumen für den Nachwuchs.

Erhältlich sind verschiedene Pakete, je nach Bedarf. Familien DSL 2.000 mit 2 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) und Familien DSL 16.000 (16 Mbit/s) basieren auf einem bestehenden Festnetzanschluss. Hier werden 24,95 Euro beziehungsweise 29,95 Euro fällig. DSL ohne Festnetz-Anschluss (mit Internet-Telefonie) bieten Familien-DSL Komplett 2.000 und 16.000. Kostenpunkt: 34,95 Euro / 39,95 Euro. Bei allen Lösungen kommen 49,95 Euro für den Router, 9,95 Euro Hardwareversand und eine einmalige Bereitstellungsgebühr von 29,95 Euo hinzu.

Auf www.familien-dsl.de können interessierte Nutzer abfragen, ob die Pakete an ihrem Wohnort verfügbar sind. Außerdem gibt es dort Surf-Tipps und weitere Hinweise rund um den Jugendschutz im Internet. Ein Blog informiert aktuell und regt Eltern und Kinder zum Mitdiskutieren an.
Dorothee Monreal
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 Blacklists ? soso :-) (3 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von emperor am 04.12.2008 um 20:19 Uhr
 Suche

DSL = Schnell
Diese Gleichung geht leider nicht immer auf. Manchmal liefert der Internetprovider nur Schneckentempo.
Die Suche nach dem richtigen Internetanschluss kann dann schnell Nerven kosten. Welche DSL Flatrate ist nun die Richtige?
Vielleicht ist auch mobiles Internet eine gute Alternative zum DSL Internet.
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