Mobiles Internet ist in diesem Jahr zu einem der großen Trends geworden. Erste Schritte dahin hatte der
DSL-Provider
1&1 bereits 2006 mit der Einführung eines kleinen, schwarzen Klappgeräts namens
Pocket Web gemacht. Das lediglich GPRS-fähige Smartphone bot etlichen Internetusern eine günstige Möglichkeit, um die Vorzüge des Internets auch unterwegs zu erleben.
Der neue Ogo bei 1&1
Im Weihnachtsmonat Dezember erweitert 1&1 nun seine Smartphone-Palette um den lange erwarteten Pocket Web-Nachfolger Ogo CT-25E. Andere Anbieter wie Debitel hatten den Ogo bereits
Ende 2007 angeboten. Bei 1&1 ist der kleine Messenger mit Multimedia-Ausstattung je nach Paketwahl bereits zum Nulltarif erhältlich. Mit dem Ogo können Nutzer surfen, mailen sowie via
ICQ oder Windows Live Client chatten. Das neue Gerät erlaubt Nutzern jetzt auch, über die integrierten Stereo-Lautsprecher Musik zu hören sowie Bilder und Videos anschauen. Im Gegensatz zum Pocket Web wird zum Telefonieren kein gesonderter Kopfhörer benötigt. Wie mit jedem anderem Handy können mit dem Ogo in geschlossenem Zustand Telefongespräche geführt werden. In aufgeklapptem Zustand kann die Freisprecheinrichtung genutzt werden.
Abspielgerät für Musik und Videos
Der Ogo bietet in schwarz glänzendem Gehäuse ein 7,4 Zentimeter Farb-Display mit einer Auflösung von 320x240 Pixel sowie eine vollständige QWERTZ-Tastatur. Auf der Außenseite zeigt ein kleines Display eingehende Nachrichten an.
Der Video- und MP3-Player ist auf bis zu zwei Gigabyte Speicherkapazität erweiterbar. Eine Akku-Ladung reicht für vier Stunden Betriebszeit, die Standby-Zeit liegt bei 160 Stunden. Mit dem Internet verbindet sich der Ogo per
GPRS oder per schnellerem
EDGE. Bluetooth in der Version 2.0 beherrscht das 150 Gramm leichte Smartphone,
UMTS-Unterstützung liefert der Pocket Web Nachfolger dagegen nicht.
Drei mobile Internet-Tarife für den Ogo
1&1 bietet für den Ogo drei verschiedene Tarife an. In der 1&1
Surf Flat für 9,99 Euro monatlich kann mit der enthaltenen Internet-Flatrate unbegrenzt mit bis zu 200 Kilobit pro Sekunde (Kbit/s) gesurft werden. Ebenfalls inklusive sind eine E-Mail- und Messaging-Flatrate. Für Telefongespräche in alle deutschen Netze fallen 29 Cent pro Minute an. Der Ogo selbst kostet in diesem Paket einmalig 99,99 Euro. Die nächsthöhere Variante, die 1&1
Surf-Flat Plus, bietet theoretisch zwar
HSDPA-Geschwindigkeit, die der Ogo aber mangels UMTS-Unterstützung nicht nutzen kann.
Den neuen Ogo gibt's nun auch bei 1&1.
Bild: 1&1
Neben der höheren Bandbreite zeichnet sich dieser Tarif durch günstigere Gesprächsgebühren aus: für Telefonate in alle deutschen Netze berechnet 1&1 hier 19 Cent pro Minute, den Ogo gibt 1&1 für 49,99 Euro ab. Zusätzlich legt der DSL-Provider noch 20 Euro Weihnachtsgeld obendrauf. Die 1&1
Surf&Phone Flat für 29,99 Euro monatlich beinhaltet schließlich auch eine Telefon-Flatrate in das deutsche Festnetz und zu anderen 1&1-Nutzern, Gespräche in andere Netze kosten 19 Cent pro Minute. Der Pocket Web-Nachfolger ist in diesem Paket kostenlos erhältlich, 40 Euro Weihnachtsgeld gibt 1&1 noch zur Verrechnung mit den monatlichen Grundgebühren dazu. Die Mindestvertragslaufzeit für alle Pakete beträgt jeweils 24 Monate. Bestandskunden erhalten den Ogo im Bestandskunden-Shop zum Preis von 199 Euro.