Gute Nachrichten für alle in Spanien lebenden Deutschen: wer nicht auf einen örtlichen
Breitband-Anbieter setzen möchte, hat ab sofort die Möglichkeit, auf die Dienste eines deutschen Providers zu bauen. Die Internetagentur Schott hat eine Niederlassung in Spanien eröffnet, um vor Ort die Produkte der Marke
satspeed verkaufen zu können.
Vier Volumentarife
Konkret will das Unternehmen aus Bayern die in Spanien ansässigen deutschen Unternehmen, Hoteliers und Privatkunden ansprechen. Sie sollen die Möglichkeit erhalten, über eine Sat-Antenne, die mit einem speziellen Satelliten-Modem verbunden ist, mit bis zu 2.048 Kilobit pro Sekunde (Kbit/s) im Downstream und 320 Kbit/s im Upstream das World Wide Web zu nutzen. Monatlich werden dafür
28,90 Euro fällig. Zu beachten ist allerdings: es sind innerhalb von vier Wochen nur 2.000 Megabyte Datenvolumen inklusive. Wer mehr surft, muss damit rechnen, in der Bandbreite gedrosselt zu werden.
Kunden, die mehr Inklusivvolumen wünschen, müssen auch mehr zahlen. Bis zu 3.000 Megabyte kosten monatlich
39,90 Euro, bis zu 5.000 Megabyte werden mit
55,90 Euro im Monat abgerechnet. Wer bereit ist,
99,90 Euro im Monat zu bezahlen, erhält ein monatliches Freivolumen in Höhe von 10.000 Megabyte. Eine volumenunabhängige Flatrate gibt es auch. Mit Satspeed Pro werden allerdings mindestens 114 Euro im Monat fällig - bei einer deutlich geringeren Geschwindigkeit. Die monatlichen Grundgebühren zieht die Internetagentur Schott einmal pro Quartal ein. Wer seine Rechnung monatlich bezahlen möchte, muss einen Aufpreis von zehn Euro im Monat in Kauf nehmen.
Auf Wunsch inklusive VoIP-Flatrate
Auf Wunsch ist zu allen Tarifen eine VoIP-Europa-Flatrate zubuchbar. Wird an das Sat-Modem ein
VoIP-fähiges Endgerät angeschlossen, kann für zusätzlich 9,95 Euro im Monat ohne Limit in die europäischen Festnetze telefoniert werden. Einmalig werden für die Einrichtung 99 Euro fällig. Die Mindestvertragslaufzeit liegt bei drei Monaten. Realisiert wird das Angebot über die Zwei-Wege-Dienst
Tooway von Eutelsat sowie die Ka-Band-Kapazitäten auf dem Eutelsat-Satelliten Hot Bird 6. Die Kosten für die Hardware sind individuell mit dem Anbieter zu verhandeln.