Für ein paar Wochen galt die aktuelle Version von Sonys Mini-Spielkonsole
Playstation Portable in der Szene noch als unhackbar. Doch scheinbar ist ein paar findigen Tüftlern jetzt der sprichwörtliche Durchbruch gelungen
Ein Spezial-Akku macht`s möglich
Demnach hat es ein
Hacker namens Datel erreicht, mit Hilfe einer prozessorbasierten Batterie die Handheld-Konsole in den sogenannten Service-Mode zu versetzen. Weiter ist der Hacker allerdings noch nicht gekommen. Dennoch ist dieser Schritt eine wichtige Voraussetzung, um die Playstation Portable überhaupt cracken zu können. Ist dies geschafft, steht den Hackern die komplette Systemsoftware für Verändern zur freien Verfügung. So können zum Beispiel nicht nur selbst erstellte
Homebrew-Programme, sondern auch illegal kopierte Spiele direkt vom Memory Stick gestartet werden.
Piraterie auf der PSP geht zurück
Gerade diese Möglichkeit ist dem Konsolenhersteller natürlich ein Dorn im Auge. Zudem kosten die Software-Piraten dem Elektronikkonzern jedes Jahr eine Menge Geld. Gegenüber einem amerikanischen TV-Sender sieht ein Sony-Sprecher jetzt ein wenig Licht am Horizont. Demnach gehe das Piraterie-Problem seit den letzten Monaten langsam zurück. Dies habe man bei Beobachunten auf einschlägigen Internetforen und Webseiten festgestellt. Zu den Gründen wollte sich der Unternehmenssprecher allerdings nicht äußern. Branchenkenner gehen jedoch davon aus, dass dies auch mit der aktuellen Firmware-Version (PSP-3000) der Playstation Portable zusammenhänge.
Michael Friedrichs