Der zu Dell gehörende Hersteller Alienware baut die PCs und
Notebooks nach den Wünschen der Computerspieler-Kundschaft zusammen. Die Laptops gibt es als 15,4- und 17-Zöller, die einzelnen Komponenten lassen sich nach Belieben konfigurieren. Das kleinere Modell nennt sich Area-51 m15x und ist ab 1.254 Euro zu haben, in der Highend-Ausführung klettert der Preis allerdings auf rund 3.200 Euro – ein kleines Vermögen. Ein solcher Preis weckt natürlich entsprechende Erwartungen: Ob das m15x diese erfüllen kann, zeigt der Test von onlinekosten.de.
Inhalt:
1. Design und Ausstattung
2.
SmartBay und Lichtershow
3.
Performance, Display und Kontakt
4.
Software, Akku und Fazit
Glatte Sache
Die Hardware von Alienware zeichnet sich nicht nur durch leistungsstarke Komponenten, sondern auch durch das stylische Design aus. Dies fängt schon bei der Verpackung an: Das Testgerät kommt in einem tiefschwarzen Karton und steckt in einer mit dem Firmenlogo bedruckten Schutzhülle in Wildlederoptik und nicht – wie sonst üblich – in einer Plastikfolie. Das Gehäuse des Notebooks besteht aus einer Magnesiumlegierung, die stabiler als Kunststoff sein soll, und ist silberfarben. Die Gehäuse-Form nennt sich "Ripley": Auf der V-förmig zulaufenden Außenseite prangt der typische Alienkopf. Der Rechner ist durchweg eckig gestaltet, was aber gut zum Einsatzzweck passt – ein Gaming-Laptop sollte schließlich keinesfalls "niedlich" aussehen.
Das Gehäuse ist glatt und silberfarben.
Bild: Alienware
Highend-Notebook mit Extras
Auch das Schutzblatt zwischen Tastatur und Display erfüllt seinen Zweck: Der Hersteller hat hier die Funktionen der verschiedenen Tasten und die seitlichen Schnittstellen angezeichnet. Der Lieferumfang umfasst zudem ein Handbuch, das zusammen mit Recovery-DVDs für
Windows Vista Home Premium in einer schwarzen Kunstleder-Kladde steckt. Dazu spendiert die Hardware-Schmiede noch ein Mauspad – natürlich ebenfalls mit dem Haupt eines Außerirdischen.
Der Lieferumfang. Bild: onlinekosten.de
Das Testgerät wurde uns in der Highend-Variante zur Verfügung gestellt, die mit einem schnellen Intel Core 2 Duo
Prozessor T9500 mit 2,6 Gigahertz bestückt ist. Dieser packte 96 JPG-Fotos (235 Megabyte) mit dem Programm 7-Zip innerhalb von 19 Sekunden. Damit ist das Ergebnis schlechter als das des
Toshiba Qosmio G50, obwohl bei diesem Modell der 70 Megahertz (MHz) langsamere T9400 zum Einsatz kommt. Dies könnte am Arbeitsspeicher liegen: Das m15x kommt mit zwei Gigabyte (GB) DDR2-Arbeitsspeicher mit 667 MHz, während das Qosmio auf schnelleren 800-MHz-Speicher zurückgreifen kann. Um die Boot-Zeit und Zugriffszeiten zu verkürzen, hat Alienware noch ein GB Intel Turbo Cache dazugepackt. Das Wichtigste, die
Grafikkarte, ist eine Nvidia GeForce Go 9800M GT mit 512 Megabyte Speicher – die Stärkste, die Alienware für dieses Notebook anbietet.