Microsoft vertreibt seine Software jetzt verstärkt digital übers Internet. Am Donnerstag (Ortszeit) startete der Konzern im Heimatmarkt USA den
Microsoft Store, in dem Nutzer zahlreiche Programme, darunter das aktuelle Betriebssystem
Windows Vista, herunterladen können. Zudem weitet Microsoft den Verkauf eigener Hardware aus - unter anderem sind die Spielkonsole
Xbox 360 sowie Peripheriegeräte wie Mäuse und Tastaturen erhältlich. Microsoft hatte bislang deutlich weniger Produkte online vertrieben.
Test in Deutschland
Der Markteinführung in den USA war ein
Test in Deutschland, Korea und Großbritannien vorausgegangen. Dort stehen seit Juni einige Produkte zum Download zur Verfügung. Nach Angaben des Konzerns sollen weitere Angebote demnächst in Japan, Frankreich, Spanien und den Niederlanden an den Start gehen.
Die Produktpalette reicht von
Betriebssystemen für Heimcomputer und Server über Büroprogramme bis hin zu Software für Webdesigner. Die Konsole Xbox 360 verkauft Microsoft erstmals unabhängig vom Handel. Auch der Multimedia-Player Zune ist verfügbar.
Internet spielt eine immer wichtigere Rolle
Der Softwarekonzern rückt das Internet seit einigen Monaten verstärkt
ins Zentrum seiner Strategie. Bereits am Mittwoch hatte er angekündigt, seine Internet-basierte Kommunikationsplattform Windows Live
zu überarbeiten und künftig Elemente aus
sozialen Netzwerken zu integrieren.