Wenn der langweilig-graue PC zu Hause gar nicht zum ausgefallenen Geschmack seines Besitzers passen will, hilft nur eine Schönheitskur. Beim Case Modding werden dann unter anderem Scheiben in das Gehäuse eingesetzt, um den Blick auf das Innenleben freizugeben, bunte LEDs angebracht oder der Bastler packt die gesamte Hardware gleich in eine komplett zweckentfremdete Behausung, zum Beispiel einen Bierkasten oder eine Holzkiste. Nun trifft die Verschönerungstechnik auch auf
Notebooks: Intel startet eine Modding-Meisterschaft für getunte Laptops.
Quad-Core-Notebook
Für den so genannten Intel Centrino Modding Competition (ICMC) hat eine fünfköpfige Jury aus bekannten Case Moddern, einem Industriedesigner von IDEO sowie einem Vertreter von Intel aus einer Vielzahl von Bewerbungen die besten fünf kreativen Handwerkertalente ausgewählt, die ein Notebook à la "Pimp my Ride" aufmotzen werden. Hierzu hat jeder Teilnehmer ein Highend-Notebook vom Hersteller OCZ mit Intel Core 2 Quad
Prozessor und 250 Euro als Zuschuss für das Material erhalten. Was sie genau an dem Rechner verändern, können die Bastler selbst entscheiden – solange das modifizierte Notebook nach dem Umbau noch einwandfrei funktioniert.
Siegerehrung auf der CeBIT
Wer die fünf Teilnehmer sind und was sie vorhaben, zeigt Intel auf einer
Website. Woran aktuell getüftelt wird, wird jeder Modder in einem eigenen Weblog dokumentieren. Zu den geplanten Mods gehören zum Beispiel eine beleuchtete Tastatur, ein Gehäuse aus weißem Plexiglas, Verzierungen mit Blattgold sowie ein Notebook, das sich bewegen kann. Für die Arbeiten haben die Wettbewerber bis Anfang Februar Zeit. Anschließend wird eine öffentliche Abstimmung auf der Website das beste Ergebnis ermitteln, das dann – wie auch die anderen Notebook-Umbauten – auf der
CeBIT im März kommenden Jahres vorgestellt wird.