
Der
Mobilfunk-Anbieter
o2 kommt mit dem
Netzausbau voran. Wie das Unternehmen am Donnerstag in München bekannt gab, erreicht das GSM-Netz inzwischen 99 Prozent der Bevölkerung. Darüber hinaus wird das Mobilfunknetz der dritten Generation auf Basis von
UMTS und
HSDPA weiter ausgebaut.
HSDPA-Ausbau vor Abschluss
Bis Ende des Jahres plant o2, dass überall dort HSDPA-Verbindungen mit bis zu 3,6 Megabit pro Sekunde im Downstream möglich sind, wo eine UMTS-Basisstation zu finden ist. Aktuell sind bereits mehr als 80 Prozent des UMTS-Netzes für HSDPA-Verbindungen gerüstet. Davon profitieren auch alle Kunden der konzerneigenen
Discount-Marke
Fonic, die zum Beispiel über den
Surf Stick online gehen. Noch in diesem Jahr soll der Ausbau von
HSUPA starten.
Immer mehr EDGE-Basisstationen
Überall dort, wo ein UMTS-Ausbau nicht wirtschaftlich ist, treibt o2 darüber hinaus die Versorgung mit
EDGE voran. Mitte September waren
700 EDGE-Standorte in Süddeutschland aktiv. Jetzt sollen es schon mehr als 2.600 Standorte sein. Über EDGE-Verbindungen können zwar (noch) keine Geschwindigkeitsrekorde gebrochen werden, immerhin sind aber Geschwindigkeiten von rund 200 Kilobit pro Sekunde möglich.
Führende Netzwerkausrüster wie Nokia Siemens Networks oder Nortel arbeiten allerdings bereits an Updates für Basisstationen, mit denen die EDGE-Downstreams auf
bis zu 1,2 Megabit pro Sekunde gesteigert werden sollen. Damit würde EDGE neben UMTS zu einer Alternative für
DSL-freie Regionen aufsteigen.