Mittwoch, den 12.11.2008 14:08

sipgate bringt VoIP-Telefonie auf UMTS-Handys

aus den Bereichen Mobilfunk, Voice over IP
Moderne UMTS-Handys ermöglichen eine schnelle Nutzung des Internets. Anwender, die über eine mobile Daten-Flatrate verfügen, können über ihr Telefon aber auch günstige VoIP-Gespräche führen. Selbst dann, wenn der Hersteller dies ab Werk nicht so vorgesehen hat.

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Mobiles Voipen mit Nimbuzz

Möglich wird dies mit einer Software des Kommunikationsdienstleisters Nimbuzz, die der Düsseldorfer VoIP-Anbieter sipgate jetzt auch seinen Kunden anbietet. Der Instant Messenger ermöglicht neben den Telefonaten auch Chats sowie Zugriffe auf soziale Netzwerke. Die Software hat onlinekosten.de im Frühjahr bereits ausführlich vorgestellt. Für Interessenten steht das kleine Programm auf der Sipgate-Internetseite zum kostenlosen Download bereit.


Sipgate bietet Neukunden 111 Freiminuten und Ortsvorwahl

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Nimbuzz ermöglicht mobiles VoIPen.
Bild: Nimbuzz
Registrierte sipgate-Kunden erhalten den Web-Telefonanschluss inklusive einer frei wählbaren Ortsnetzvorwahl in der Basis-Variante kostenlos ohne monatliche Grundgebühr. Anrufe zwischen sipgate-Kunden sind ebenfalls zum Nulltarif möglich. Nutzer der Nimbuzz-Software, die sich neu für einen sipgate-Zugang registriert haben, erhalten einmalig 111 Freiminuten für Telefonate in das deutsche Festnetz. Danach werden für Gespräche in das deutsche Festnetz 1,79 Cent pro Minute berechnet. Telefonate in die deutschen Mobilfunknetze können für 16,9 Cent pro Minute geführt werden. Nach Angaben von sipgate ist die Nimbuzz-Software problemlos auf UMTS-Handys installierbar. Kunden erhalten eine Installations-SMS direkt auf ihr Handy, die Einrichtung erfolgt dann selbständig. Vor dem ersten Telefonat per UMTS oder WLAN müssen nur noch die sipgate-Zugangsdaten eingegeben werden. Beachtet werden sollten aber auch die Konditionen des Anbieters der mobilen Daten-Flat. Etliche Anbieter verbieten die Nutzung von VoIP.

Sipgate-Geschäftsführer Tim Mois zeigt sich erfreut darüber, dass durch die Kooperation mit Nimbuzz mehr Handybesitzer die VoIP-Lösung nutzen können. Bisher sei die mobile Internet-Telefonie vor allem auf die noch nicht so weit verbreiteten Dual-Mode-Handys beschränkt gewesen. UMTS-Handys und andere Smartphones würden sich laut sipgate dagegen bei rund 40 Prozent der deutschen Mobilfunknutzer finden.

Bereits im Sommer hatte sipgate versucht die Internet-Telefonie mittels einer eigenen VoIP-Software auch auf dem iPhone zu ermöglichen. Dies hatte zu einem heftigen gerichtlichen Schlagabtausch mit dem Mobilfunkbetreiber T-Mobile geführt, der das iPhone exklusiv in Deutschland vermarktet.
Jörg Schamberg
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    Zuletzt kommentiert von henrik.sorg am 13.11.08 um 14:21 Uhr
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