Am Puls der Technologietrends bleiben, wirtschaftlich effizient forschen und die Exportstellung Deutschlands festigen – das ist das Ziel der Expertengruppe
Feldafinger Kreis. Sechs Vertreter aus Forschung und Wirtschaft trafen sich im Dezember 2001 zum ersten Mal im Siemens-Bildungszentrum Feldafingen, um über das "Internet der Zukunft" zu fachsimpeln. Das Ergebnis formulierten sie in acht Trendaussagen, inzwischen erweitert auf 15. Der Feldafinger Kreis stellte kürzlich seine aktuelle Studie der Öffentlichkeit vor.
Alltagsdinge werden vernetzt
Kernthemen unter anderem: Das Netz, wie wir es heute kennen, stößt technisch an seine Grenzen. Es muss erweitert und eventuell neu konzipiert werden, um neuen Bedürfnissen gerecht zu werden. Alltagsgegenstände werden zunehmend mobil vernetzt. Damit steigt aber auch der Anspruch an die Datensicherheit.
Kaum hat
Web 2.0 den gemeinen Surfer erreicht, schon wirft das Upgrade seine Schatten voraus. Die Quintessenz der Web 3.0-Prognosen: mehr Wissen, mehr Luxus, mehr Sicherheit. Peer-to-Peer-Netzwerke, bekannt aus
Filesharer-Kreisen, stoßen vielleicht bald in neue Bereiche vor.
Koordinierend und kommunizierend:
Der Helfer der Zukunft? Bild: Photocase
"Denkbar sind zum Beispiel Roboter-Putzkolonnen, die untereinander über Peer-to-Peer kommunizieren und einander mitteilen, wo bereits gereinigt wurde", erläutert Hartmut Raffler vom Feldafinger Kreis im Gespräch mit onlinekosten.de.
Der Straßenverkehr wird interaktiv: Das Auto von morgen kann wahrscheinlich die Benzinkosten der nächsten Tankstelle oder die Brötchenpreise beim Bäcker um die Ecke anzeigen. Oder mit Sensoren Glatteis und Ölspuren registrieren und an andere Reisende weitergeben.