Seit der Veröffentlichung der ersten Testversion des Google-Browsers
Chrome sind knapp zwei Monate verstrichen. In der Zwischenzeit gab es einige Updates, die sich allerdings in erster Linie an Entwickler richteten und daher nicht über die normale Update-Funktion verfügbar waren. Jetzt steht mit der Version 0.3.154.9 eine komplett überarbeitete Beta-Version zum Download bereit.
Sicherheitslücke geschlossen
Die neue Chrome-Beta beinhaltet alle Funktionserweiterungen und Fehlerkorrekturen, die bereits in der letzten
Entwicklerversion 0.3.154.3 integriert waren. Darunter befindet sich auch ein Sicherheits-Update, das eine Schwachstelle schließt, die das sogenannte Adress-Spoofing in Popups ermöglichte. Dabei nutzt eine gefälschte Website eine vertrauenswürdige URL für
Phishing-Attacken.
Zudem wurde das Verhalten beim Herunterladen von ausführbaren Dateien wie .EXE, .DLL oder .BAT überarbeitet. Diese speichert Chrome nun nicht mehr sofort in einem festgelegten Verzeichnis ab, sondern benennt sie zunächst nach dem Schema unconfirmed_*.download um. Erst wenn der Benutzer ausdrücklich bestätigt, dass die Datei gespeichert werden soll, legt Chrome sie mit ihrem richtigen Namen ab. Downloads, die der User nicht bestätigt, werden beim Beenden des Browsers gelöscht.
Zahlreiche Probleme mit Plugins gelöst
Neben kleineren Änderungen an der Benutzeroberfläche und Umstellungen in den Menüs, sind in erster Linie Probleme mit Plugins behoben worden.
Flash, Quicktime oder der Windows Media Player sollen Chrome nicht mehr zum Absturz oder Videos zum Einfrieren bringen. Außerdem soll nun der Versand von Formularen über Plugins möglich sein. Zudem speichert Chrome keine Informationen mehr von verschlüsselten Websites im Browser-Verlauf.
In den kommenden Tagen sollen bereits installierte Versionen von
Google Chrome automatisch aktualisiert werden. Um das Update manuell zu erhalten, soll in Kürze die Update-Funktion unter dem Menüpunkt "Google Chrome anpassen" - "Info zu Google Chrome" zur Verfügung stehen.