Dienstag, 04.11.2008 10:25

Test: Blu-ray-Notebook zum Low-Budget-Preis

aus dem Bereich Computer
Packard Bells Antwort auf das Acer Gemstone Blue Notebook mit Blu-ray-Laufwerk nennt sich EasyNote TN65. Das Acer Gerät in der Ausführung Aspire 6920 hat die Redaktion von onlinekosten.de bereits getestet. Nun muss sich auch das rund 400 Euro günstigere Modell von Packard Bell den Testkriterien stellen. Wie schneidet das Modell im filmfreundlichen 16:9-Format ab?

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Außen matt, innen glänzend

Das EasyNote TN65 muss sich den Markt mittlerweile mit mehreren Modellen mit 16:9-Display teilen, sticht aber mit seinem ungewöhnlichen Design hervor. Von außen ist das Gehäuse grau und mit einer Art Wabenstruktur versehen, die dem Rechner einen robusten Outdoor-Look verleiht. Trotzdem wirkt er nicht klobig: Die Kanten sind schön abgerundet und auch die abstehenden Scharniere sorgen für ein "leichtes" Aussehen.

Der Vorteil des Gehäuses ist die matte, fingerabdruckresistente Oberfläche, was bei Multimedia-Notebooks fast schon Seltenheitswert genießt. Innen glänzt es allerdings wieder, sowohl auf dem Display als auch rundherum. Die Einfassung um die Tastatur besteht aus gebürstetem, schwarzen Aluminium und umgibt außerdem das Touchpad, das als Blickfang ausnahmsweise rund ist. Im Paket befinden sich ansonsten noch das Netzteil, ein gedrucktes Handbuch und Recovery-CDs des Betriebssystems Windows Vista Home Premium. Hierfür könnte man Packard Bell fast einen Pluspunkt gutschreiben – meistens wälzen die Hersteller die Anfertigung der Wiederherstellungs-Dateien auf den Nutzer ab.
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Die Verarbeitung ist insgesamt gut, allerdings gibt es keinen Gehäuse-Verschluss, sodass das Notebook nicht richtig schließt. Bilder: Packard Bell/onlinekosten.de

Centrino 2 und vier GB Arbeitsspeicher

Das Notebook basiert auf der Intel Centrino 2-Plattform und ist mit einem Intel Core 2 Duo T5800 Prozessor mit 2,0 Gigahertz (GHz) bestückt. Dieser packte im Test 96 JPG-Fotos (235 Megabyte) mit dem Programm 7-Zip in 15 Sekunden und ist somit etwa 15 Prozent schneller als der Desktop-Prozessor Athlon X2 5000+ von AMD mit 2,6 GHz. Zusätzlich befinden sich vier Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher im Gehäuse. Leider kann der Rechner diese aber nicht voll nutzen, da Vista hier in der 32 Bit-Version zum Einsatz kommt. Für ausreichenden Speicherplatz sorgt eine 250-GB-Festplatte.
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