Nach der
Trojaner-Attacke auf stayfriends.de folgt nun die nächste Gefahr für deutsche Internetnutzer. Wie
eBay aktuell warnt, werden derzeit im Namen des Online-Auktionshauses E-Mails mit Schadsoftware versandt.
Angebliche Abmahnung
Demnach seien sogenannte Spoof-E-Mails – also Nachrichten, die scheinbar von eBay stammen – an "eine bisher unbekannte Anzahl" von eBay-Nutzern verschickt worden. Betreff und Textinhalt seien unterschiedlich, es handele sich jedoch in der Regel um die angebliche Abmahnung des Empfängers. Der Versender gibt sich dabei als Vertreter der eBay-GmbH in Dreilinden aus und bittet den Empfänger, einen Dateianhang zu öffnen. Dieser Aufforderung sollten betroffene Mitglieder jedoch keinesfalls nachkommen: Der Anhang enthält einen Virus.
E-Mails überprüfen
Um nicht versehentlich auf gefälschte Nachrichten hereinzufallen, hält eBay ein paar
Ratschläge parat. Wer eine verdächtige E-Mail erhält, sollte zunächst sein Mitgliedskonto überprüfen, ob diese auch dort zu finden ist. Findet sich die entsprechende Mitteilung nicht, sei sie auch nicht von eBay versendet worden. Generell ist immer Vorsicht geboten, wenn der Empfänger persönliche Daten preisgeben soll. Das Auktionshaus rät, in solchen Fällen keine Links anzuklicken, keine Anhänge zu öffnen und keine Formulare auszufüllen, die im Nachrichtentext enthalten sind. Wer eine solche E-Mail erhält, sollte diese unverändert an spoof@ebay.de weiterleiten.