Mittwoch, 22.10.2008 17:31

Kleiner als ein Netbook: Linux-Laptop für 130 Euro

aus dem Bereich Computer
Als "ultra-ultra Mini-Messenger" preist Imovio, eine Marke von Comscience, seinen Rechner im Miniaturformat an. Das iKIT genannte Gerät soll eine Alternative zu Smartphones und den beliebten und günstigen Netbooks darstellen, ist aber noch kleiner und günstiger.

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Surfstation

"Stellen Sie sich iKIT als einen Mini-Laptop vor, aber ohne die Komplexität", heißt es auf der Website des kalifornischen Herstellers. Der Zwerg sieht tatsächlich wie ein Notebook aus, misst aber nur 9,5x6,5x1,5 Zentimeter bei einem Fliegengewicht von 113 Gramm. Nach dem Aufklappen kommen ein 2,8 Zoll kleines Display und eine vollwertige Tastatur zum Vorschein – besonders angenehm ist das Tippen damit sicherlich nicht. Allerdings sollen mit iKIT auch keine Romane verfasst werden. Comscience möchte vor allem Kinder, Jugendliche, junge Frauen sowie Anwender aus Entwicklungsländern erreichen, die unterwegs unkompliziert und mit günstiger Hardware surfen und E-Mails versenden möchten. Daher ist ein WLAN-Modul nach den Funkstandards 802.11 b/g integriert, per Bluetooth kann der Mini-Rechner außerdem mit einem Handy kommunizieren.

Mit 312-MHz-Prozessor

Als Prozessor dient ein Marvell PXA270 mit 312 Megahertz, der auf 64 Megabyte (MB) SDRAM-Arbeitsspeicher zugreift. Darüber hinaus besteht die Ausstattung aus 128 MB Festwertspeicher, wobei der Nutzer zwölf MB für Daten und 23 MB für Medieninhalte verwenden kann. Zum Aufrüsten um bis zu acht GB steht ein microSD-Schacht bereit. Auch eine 0,3-Megapixel-Webcam und Lautsprecher haben noch Platz gefunden. Über den Mini-USB-Anschluss lassen sich Daten mit dem PC abgleichen, Kopfhörer sollen ebenso auf diese Weise verbunden werden. Die Stromversorgung übernimmt ein Lithium-Ionen-Akku, der beispielsweise bis zu vier Stunden Java-Spiele oder 250 Stunden im Standby-Betrieb ermöglichen soll.
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Für Nutzer mit kleinen Fingern: iKIT. Bilder: Imovio/Comscience

Das mobile Surfbrett arbeitet mit einem Linux-Betriebssystem, die bereits installierten Anwendungen – wie zum Beispiel der Opera Mini 4.1 – lassen sich mit acht Buttons aufrufen. Eine kleine Demonstration befindet sich auf der Website. Der Mini-Messenger soll im ersten Quartal 2009 in Schwarz und Weiß auf den Markt kommen, der angepeilte Preis liegt bei 130 Euro.
Saskia Brintrup
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 nice (6 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von gehirnsauger am 28.10.2008 um 02:42 Uhr
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