Der Computerkonzern Apple hat dank seines Erfolgshandys
iPhone einen weiteren kräftigen Gewinnsprung erzielt. Der Überschuss stieg im vierten Geschäftsquartal des US-Herstellers um mehr als ein Viertel auf 1,14 Milliarden Dollar.
Unklare Zukunft
Der Umsatz legte im Vergleich zum Vorjahr um 27 Prozent auf 7,9 Milliarden Dollar (6,0 Milliarden Euro) zu. Apple könne die Folgen der Wirtschaftskrise für sein Geschäft allerdings noch nicht abschätzen, warnte Konzernchef Steve Jobs am Dienstag nach US-Börsenschluss in Cupertino (Kalifornien). Für sein laufendes erstes Geschäftsquartal mit dem wichtigen Weihnachtsgeschäft gab Apple eine wie meist sehr zurückhaltende Prognose ab. Der Gewinn in den vergangenen drei Monaten übertraf die Schätzungen der Experten, der Umsatz lag ganz knapp darunter.
Die Aktie legte nachbörslich in einer ersten Reaktion um rund zwei
Prozent zu. Im Tagesverlauf hatte sie um mehr als sieben Prozent auf
91,49 Dollar verloren. Gerüchte um den Gesundheitszustand von
Apple-Chef Steve Jobs hatten in den vergangenen Monaten immer wieder
den Kurs belastet.
iPhone ein Verkaufshit
Apple verkaufte im vergangenen Quartal fast 6,9 Millionen iPhone-Handys - kurz nach dem Start vor einem Jahr waren es gut eine
Million Geräte. Von seinen Mac-Computern setzte Apple über 2,6
Millionen ab, so viel wie nie zuvor und 21 Prozent mehr als im
Vorjahreszeitraum. Von den iPod-Musikplayern gingen 11,1 Millionen
Geräte über den Ladentisch, ein Plus von acht Prozent.
Apple hatte Mitte Juli dieses Jahres die zweite iPhone-Generation
auf den Markt gebracht. Zuletzt präsentierte der Konzern zudem
runderneuerte Paletten des iPod-Players und seiner
tragbaren Computer Macbooks.