Günstige
Internettelefonie ist nicht mehr nur auf feste Anschlüsse in den eigenen vier Wänden beschränkt, sondern kann per spezieller
VoIP-Software auch auf
Handys genutzt werden. Noch komfortabler und flexibler soll mobiles voipen künftig mit einer neuen Lösung funktionieren.
Instant VoIP per Plug&Play
Das Münchener Unternehmen TeamFON GmbH, Anbieter von
VoIP-Lösungen für Geschäftskunden, stellt auf der IT-Messe Systems ihren Softphone Client TeamSIP 2go vor. Dieser ist bereits fertig vorkonfiguriert auf einem USB-Stick installiert. Eine Softwareinstallation zur Nutzung mit einem mobilen Computer ist daher nicht erforderlich. Per einfachem Anschluss an den USB-Port eines Notebooks oder anderen mobilen Geräten mit Internetzugang wird der Telefonclient gestartet. Sind die SIP-Zugangsdaten bereits hinterlegt, so kann direkt ein Anruf gestartet werden. Nach Angaben des Anbieters können Anwender mit dieser Lösung die Kosten gegenüber herkömmlichen Mobilfunk-Tarifen um bis zu 30 Prozent senken. Der Nutzer kann weiterhin unter seiner gewohnten Festnetznummer erreichbar bleiben. Die Telefonie erfolgt über die Soundkarte oder ein USB-Headset.
E-Mail-Lösung und Instant Messenger integriert
VoIP-Software per USB-Stick.
Bild: TeamFON
In die TeamFON-Lösung integriert ist eine E-Mail und SMS-Funktion sowie ein
Instant Messenger mit einer Präsenzanzeige. Geführte Gespräche und verpasste Anrufe werden aufgelistet. Die Rufnummern von Gesprächsteilnehmern lassen sich Telefonbüchern entnehmen oder Kurzwahltasten zuordnen. Durch eine Verbindung zu den Telefon- und Integrationsservern von TeamSIP sollen sich MS-Office, Datenbanken, ERP- und CRM-Systeme und Applikationen vernetzen lassen.
"Mobile Computing ist ein Wachstumssektor. Mit TeamSIP 2go greifen wir diese Entwicklungen auf - mobile Internet-Telefonie wird sich im Markt durchsetzen", so Thomas Kupec, Geschäftsführer der TeamFON GmbH. Das Zusammenwachsen würde bei Smartphones jedoch weniger gut funktionieren als bei mobilen Computern.
Angaben zu dem Preis für die mobile VoIP-Lösung machte TeamFON nicht.
Beispiel für das vom Nutzer konfigurierbare Layout des Telefonclients.
Bild: TeamFON