Mittlerweile ist fast jeder Notebook-Hersteller mit einem eigenen
Netbook am Markt vertreten. Neben
Apple fehlte zum Beispiel noch NEC. Nun hat der japanische Elektronikkonzern das "LaVie Light" aus dem Boden gestampft.
Der Gewichtheber
Der kleine Rechner misst etwa 25x18x3-3,7 Zentimeter und wiegt 1,17 Kilogramm. Dass "leicht" nicht unbedingt auch "zerbrechlich" bedeuten muss, will NEC in hauseigenen Tests nachgewiesen haben. So soll der Zwerg mit entspiegeltem 8,9-Zoll-Display und 1.024x600 Bildpunkten aufgrund einer besonders robusten Bauweise 150 Kilogramm aushalten. NEC hat hierzu einen Puffer zwischen Bildschirm und Gehäusedeckel eingebaut und außerdem Gummifüße an der Unterseite angebracht. Den Takt gibt wieder einmal ein Intel
Atom Prozessor mit 1,6 Gigahertz an, auch die übrige Bestückung fällt typisch für ein Netbook aus. Hierzu zählen ein Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher, eine 160-GB-Festplatte sowie Intels Onboard-Grafik GMA 950.
Wie immer: Mit Webcam
Das Display lässt sich um bis zu 180 Grad umklappen. Bilder: NEC
Die Schnittstellen-Ausrüstung umfasst drei USB-Ports, LAN,
WLAN 802.11b/g sowie einen SD-Kartenleser. Das Netbook verfügt zudem über eine 1,3-Megapixel-Kamera und wird mit Windows XP ausgeliefert. In Japan kommt es unter dem Namen LaVie Light auf den Markt, im übrigen Asien-Pazifik-Raum soll es "Versa N1100" heißen. Ob das Gerät auch den Sprung nach Europa schafft, verriet NEC noch nicht. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters soll der Preis bei rund 65.000 Yen liegen, was etwa 480 Euro entspricht.