Zwei Drittel der Internetnutzer nutzen nur eine E-Mail-Adresse. Das hat der Branchenverband Bitkom durch eine Studie herausgefunden. Befragt wurden tausend Personen im Alter ab zehn Jahren. Viele verzichten auch ganz auf E-Mails: 13 Prozent flitzen ganz ohne elektronisches Postfach über die Datenautobahn.
Schutz bei Foren und Newslettern
Wer jedoch eins hat, sollte sich laut Bitkom auch ein zweites zulegen. Denn Zweitadressen gelten als guter Schutz vor
Spam und
Phishing, so die Fachleute, vor allem wenn man sich bei Foren und Newslettern anmeldet.
Der Grund: Wenn Phishing- oder Werbemails den Posteingang überschwemmen, kann man die Adresse einfach löschen und sich eine neue besorgen. Die Hauptadresse, mit der man Bekannte und Geschäftspartner kontaktiert, bleibt so weitgehend von den Attacken verschont. Auch temporäre E-Mail-Adressen, mit denen man sich kurzzeitig auf einer Website anmelden kann, seien hilfreich, so der Verband.
Neun Prozent haben drei oder mehr Adressen
Laut Umfrage haben 13 Prozent der Personen mit Internet-Zugang gar keine private Email-Adresse. Sie nutzen das Web ausschließlich zum surfen. Die Hälfte (54 Prozent) kommt mit einem einzigen E-Postfach aus. 23 Prozent besitzen zwei Adressen, 9 Prozent drei oder mehr.
Junge Nutzer mit höherem Bildungsgrad nutzen Zweitadressen offenbar häufiger als andere: 43 Prozent der surfenden Abiturienten haben zwei Adressen. Bei den Hauptschulabsolventen sind es hingegen nur 29 Prozent. Keinen Unterschied gibt es bei den Geschlechtern: Männer und Frauen nutzen Zweit-Adressen gleich häufig – oder selten, je nach Alter und Bildung.
Onlinekosten.de hat weitere Tipps zum Schutz des Computers vor
Viren, Spams und
Phishing in einem Ratgeber zusammengefasst.