Der weltgrößte Handy-Hersteller
Nokia hat im dritten Quartal einen Gewinneinbruch erlitten. Der Überschuss fiel um 30,5 Prozent auf 1,09 Milliarden Euro, wie das finnische Unternehmen am Donnerstag mitteilte.
Weit weniger Umsatz
Die Erlöse schrumpften um fünf Prozent auf knapp 12,24 Milliarden Euro, was Nokia unter anderem auf den starken Euro zurückführte. Der weltweite Marktanteil sank von Ende Ende Juni bis Ende September von 40 auf 38 Prozent.
Billighandys boomen
Nokia setzte mit 117,8 Millionen Handys fünf Prozent mehr Geräte als vor einem Jahr ab, wuchs damit aber langsamer als die Konkurrenz. Der durchschnittliche Preis pro Mobiltelefon fiel weiter auf 72 Euro von 74 Euro noch im zweiten Quartal.
In Europa sank der Absatz im Jahresvergleich um 5,5 Prozent auf 27,4 Millionen Geräte. Im Mittleren Osten und Afrika gab es dagegen ein Plus von 11,4 Prozent auf 21,5 Millionen verkaufte Handys. In der Region Asien-Pazifik stieg der Absatz um 13,9 Prozent auf 33,6 Millionen Mobiltelefone.