Mittwoch, 15.10.2008 12:33

Asus: Neue Viren-Details und All-in-one-Eee

aus dem Bereich Computer
Den Sprung zum Desktop-Rechner hat der kleine Eee PC von Asus bereits geschafft. Nun breitet sich die Eee-Familie noch weiter aus und vergrößert sich demnächst offenbar um einen All-in-one-PC mit Touchscreen-Oberfläche. Währenddessen hat der Hersteller aus Taiwan auch verraten, wie der Virus auf die Eee Box gelangen konnte.

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Verkauf gestoppt

Vor kurzem hatte Asus mitgeteilt, dass der Desktop-Bruder des Eee PC in Japan versehentlich mit einem Schädling auf dem D-Laufwerk ausgeliefert wurde. Nach Herstellerangaben ist der Virus mit dem Namen "Recycled.exe" bei Test-Vorgängen über ein externes Laufwerk auf den Computer gelangt. Insgesamt seien 4.500 Exemplare ausgeliefert worden, der Verkauf wurde allerdings nach 300 Stück gestoppt. Anfang November soll der Vertrieb wieder anlaufen. Wie das Magazin "ChinaTechNews" berichtet, teilte ein Asus-Sprecher mit, dass der Virenbefall nur den japanischen Markt betreffe.

Alles drin, alles dran

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Der neue Eee für einen aufgeräumten Schreibtisch.
Bild: play.com
Die Gerüchteküche um eine All-in-one-Version des Eee PC brodelte schon länger. Nun gibt es zwar immer noch keine offizielle Ankündigung von Asus, aber erste handfeste Hinweise: Der britische Onlineshop play.com bietet ein entsprechendes Gerät zur Vorbestellung an. Der Händler bezeichnet den Rechner als "All-In-One-Touch Screen PC", Medienberichten zufolge soll der von Asus gewählte Name allerdings "Eee Top" lauten. Wie beim iMac von Apple oder dem Sony Vaio LT wurde die gesamte Bestückung in einem Monitor untergebracht. Dieser misst 15,6 Zoll im Widescreen-Format und dient gleichzeitig als Touchscreen.

Zur Ausstattung zählen laut play.com der Intel Atom Prozessor mit 1,6 Gigahertz, ein Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher und eine 160-GB-Festplatte. Als Grafiklösung dient wieder einmal Intels GMA 950, der sich mit auf dem 945GSE-Chipsatz befindet. Wie seine Notebook-Geschwister integriert auch der Eee Top eine Webcam sowie Lautsprecher und ein Mikrofon. Ein Zugang zum Internet lässt sich wahlweise per Gigabit LAN oder WLAN 802.11b/g/n herstellen. Darüber hinaus erwähnt der Onlineshop noch sechs USB-Ports, einen Kartenleser und Windows XP. Auch Express Gate zum schnellen Aufrufen von Browser & Co. ist wieder mit dabei. Der Preis beträgt 399,99 Pfund inklusive Tastatur und Maus, was etwa 513 Euro entspricht. Als Liefertermin nennt der Händler den 20. November.
Saskia Brintrup
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