Der Verkaufsprozess der
Freenet-Breitbandsparte steht offenbar vor dem Abschluss. In der vergangenen Woche seien die Offerten der verblieben Anbieter eingereicht worden, erfuhr die Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX am Dienstag aus dem Umfeld der Verhandlungen. Neben
United Internet gebe es auch weitere Bieter.
Mehrere Kaufinteressenten
Der Telefondienstleister Freenet hatte die
DSL-Sparte zum Verkauf gestellt, um die durch den
debitel-Kauf gestiegene Schuldenlast zu verringern. Neben United Internet hatten auch die Konkurrenten
Versatel,
Vodafone, Telefonica, Telecom Italia und die
Deutsche Telekom Interesse gezeigt. Sprecher der Unternehmen lehnten einen Kommentar ab.
Freenet-Chef Eckhard Spoerr will den Verkaufsprozess bis Anfang November abschließen. Analysten erwarten einen Verkaufserlös von knapp 400 Millionen Euro. Das liegt rund ein Drittel unter früheren Einschätzungen.