Donnerstag, 09.10.2008 13:51

Adobe bringt Lösung für Flash-Sicherheitslücke

aus dem Bereich Sonstiges
Webcam und Mikrofon finden sich heutzutage an fast jedem Notebook oder Computer. Für den Einsatz bei Videochats oder -konferenzen ist die Nutzung der integrierten oder externen Geräte unabdingbar. Derzeit ist allerdings Vorsicht angesagt: sowohl Webcam als auch Mikrofon könnten durch eine Sicherheitslücke im weit verbreiteten Flash Player von Adobe von externen Angreifern fremdgesteuert werden. Adobe selbst hatte dieses Sicherheitsleck als kritisch eingestuft.

Anzeige
Vorläufige Lösung

Über die Lücke in allen Flash-Playern bis Version 9.0.124.0. war sogenanntes "Clickjacking" in zahlreichen Browsern möglich. Unbemerkt vom Nutzer konnte über den Klick auf Webseiten-Buttons ein Befehl an den Settings-Manager des Flash-Players gesendet werden. Die Einstellungen konnten so manipuliert werden, dass sich etwa auch an den Computer angeschlossene Webcams oder Mikrofone heimlich aktivieren lassen, um die Computernutzer auszuspähen.


Update des Flash-Players für Ende Oktober angekündigt

In einer Sicherheitsmeldung informiert Adobe über eine vorläufige Lösung, die mögliche Angriffe verhindern soll. Zunächst sollen die Anwender die Internet-URL des Flash-Einstellungsmanager aufrufen. Dort muss dann die Option "immer verweigern" ausgewählt und bestätigt werden. Durch diese Einstellung ist es Flash dann generell nicht mehr erlaubt auf Hardware wie eine Webcam oder ein Mikrofon zuzugreifen. Es können aber über die Einstellungen auch Ausnahmen für die Nutzung der Webcam auf bestimmten Webseiten eingerichtet werden. Adobe weist darauf hin, dass dies nur ein Workaround ist. Eine endgültige Lösung soll in das für Ende Oktober angekündigte Update des Flash Players integriert werden.

Flash-Player-Clickjacking.jpg
Flash-Einstellungen konnten manipuliert werden. Screenshot: onlinekosten.de
Jörg Schamberg
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

Mobilfunk Provider
Neben den vier großen Netzbetreibern gibt es zahlreiche Mobilfunk Discounter Angebote - auch Billigmarken der Provider wie beispielsweise Simyo von E-Plus. Den Überblick zu behalten wird immer schwerer.
Dafür haben einige der Anbieter zusätzlich günstige Handys ohne Vertrag, vom Klapphandy bis hin zum Touchscreen Handy, im Angebot.
DSL = Schnell
Diese Gleichung geht leider nicht immer auf. Manchmal liefert der Internetprovider nur Schneckentempo.
Die Suche nach dem richtigen Internetanschluss kann dann schnell Nerven kosten. Welche DSL Flatrate ist nun die Richtige?
Vielleicht ist auch mobiles Internet eine gute Alternative zum DSL Internet.
DSL Anschluss
DSL 2000 für Einsteiger, DSL 6000 für Normalsurfer oder DSL 16000 für Internetprofis.
Welcher Internetanschluss von welchem Internet Provider ist geeignet?
Der DSL Anbieter Vergleich zeigt: Die Auswahl ist groß
© 1999-2012 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Presse :: Jobs