Im Wettbewerb mit dem
iPhone von
Apple und dem Google-Handy
G1 von
T-Mobile will
Vodafone in Deutschland mit dem neuen BlackBerry-Smartphone Storm vor allem bei privaten Kunden punkten. Es kombiniert die Kommunikationsmöglichkeiten der
BlackBerry-Plattform mit einer neuen Touchscreen-Technologie.
BlackBerry trifft Mainstream
"Der BlackBerry ist bereits eine Erfolgsgeschichte im Geschäftskundenmarkt", sagte Jens Schulte-Bockum, der bei Vodafone Europa für das Endgeräte-Geschäft verantwortlich ist, am Mittwoch in London der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Auch Privatkunden nutzten diese Geräte, aber längst nicht in dem Ausmaß, das sich Vodafone vorstellen könne. "Deshalb wollen wir nun gezielt den Privatkunden-Markt ansprechen."
Nach dem großen Erfolg von Apple mit dem iPhone hatten in den vergangenen Wochen Google und T-Mobile sowie
Nokia Smartphones mit einer so genannten Touchscreen-Bedienung angekündigt. Dabei werden die Handys mit dem Finger oder einem Stift auf einem berührungssensitiven Bildschirm bedient. Diesem Trend folgt nun auch der kanadische Hersteller
Research in Motion, kurz RIM - Erfinder des erfolgreichen mobilen Email-Dienstes BlackBerry.
Der BlackBerry Storm von Vodafone. Bild: RIM
Neue Touchscreen-Technik
Den BlackBerry Storm, der in Deutschland voraussichtlich ab Mitte November erhältlich sein wird, entwickelte RIM in Zusammenarbeit mit Vodafone und Verizon Wireless. In Europa wird das Gerät exklusiv über Vodafone vermarktet. "Wir haben gute Erfahrungen mit exklusiven Kooperationen gemacht", sagte RIM-Gründer und Co-Chef Mike Lazaridis. "Sie erlauben uns, das System von der Server-Seite bis zum Endgerät zu optimieren."
Im neuen BlackBerry Storm lässt sich das gesamte Display wie die Maustaste eines Notebook-Trackpads "klicken". Ein leichtes Antippen markiert oder aktiviert die Symbole oder Textstellen, ein fester Druck bestätigt die Auswahl. Zusätzlich zu den bekannten Navigationstasten eines BlackBerry Smartphones wie Telefon, Menü und Escape soll das BlackBerry Storm Smartphone Multi-Touch, Antippen, Gleiten und andere Berührungen des Touchscreens ermöglichen. So sei einfaches Markieren, Scrollen, Schwenken und Zoomen und auf diese Weise reibungsloses Tippen und Navigieren möglich.