Facebook wolle nicht um jeden Preis in bestimmte Märkte dringen.
"Wir wollen die Plattform so gut es nur geht gestalten." Dafür biete man die entsprechenden Werkzeuge und Anwendungen. Vor allem in Deutschland gebe es eine zunehmende Anzahl von Entwicklern, die Anwendungen für Facebook entwickeln. Insgesamt arbeiteten derzeit weltweit 400.000 Menschen an Anwendungen für die offene Plattform.
"Wichtig ist allein, dass die Nutzer problemlos ihre Freunde treffen können." Den großen Vorteil von Facebook sieht Zuckerberg darin, dass die Nutzer besonders einfach ihre Daten tauschen können und die Pflege der Kontakte einfach und simpel ist.
Projektstart in Deutschland
Für die Initiative "Facebook for Good - Erzähl deine Geschichte" hat sich das Unternehmen mit Sitz im Silicon Valley Deutschland als Startpunkt gewählt. Nutzer können ab dem 7. Oktober in bebilderten Geschichten schildern, wie sie selbst Facebook für bestimmte Projekte oder Vorhaben erfolgreich eingesetzt haben. Beteiligen wollen sich unter anderem rund vier Millionen Menschen in Kolumbien, die über Facebook gegen die Guerilla protestieren, sagte Zuckerberg. Dem Gewinner winkt ein Preisgeld von 1.000 Euro, alternativ kann er einen Betrag in Höhe von 3.000 Euro für ein soziales Projekt seiner Wahl spenden.
Über das Handy abrufbar
Darüber hinaus würde eine Vereinbarung mit der
o2-Muttergesellschaft Telefónica getroffen. Bei allen Telefónica-Gesellschaften soll es möglich werden, über die mobilen Handyportale direkt auf die Facebook-Community zuzugreifen. Zu den ersten Ländern, in denen der Dienst angeboten werden soll, gehört auch Deutschland.
Hayo Lücke
/ dpa