Im Oktober 2003 startete der erste legale
Download-Anbieter in Deutschland. Heute gehört
Musicload nach eigenen Angaben mit über viereinhalb Millionen Musiktiteln und rund 3,6 Millionen registrierten Kunden zu den führenden Anbietern von digitaler Musik.
Geburtstagsspecial im Oktober
Der Start von Musicload war gleichzeitig auch der Anfang der legalen Downloads in Deutschland. Anfangs mit nur 50.000 Songs im Repertoire und einem Kundenstamm von etwa 20.000 registrierten Nutzern, bietet Musicload heute über 4,5 Millionen Songs aus allen Musiksparten. Der Downloadshop arbeitet mit allen großen Plattenfirmen sowie mit Independent Labels zusammen, ein Titel kostet bei Musicload zwischen 79 Cent und 1,99 Euro.
Der erfolgreichste Digitalhit in fünf Jahren Portalgeschichte ist DJ Ötzis Titel "Ein Stern (der deinen Namen trägt)". Auf dem zweiten Platz liegt Nelly Furtado mit "All Good Things (Come To An End)" - knapp vor Texas Lightning, die mit ihrem Hit "No No Never" den dritten Rang in der ewigen Bestenliste belegen. Das meistverkaufte Album ist Xavier Naidoos "Telegramm für X". "Bestselling Artist" ist wiederum die portugiesisch-kanadische Sängerin Nelly Furtado. Ihr folgen Rihanna und Robbie Williams.
Sein fünftes Jubiläum feiert Musicload vom 10. bis zum 15. Oktober mit einigen Geburtstagsaktionen. Unter dem Motto "5 aus 55" kann der User aus einer Auswahl an Songs eine individuelle Compilation zusammenstellen. Fünf Songs sind im Bundle für jeweils 55 Cent erhältlich (Gesamtpreis: 2,75 Euro). Außerdem verlost die Telekom-Tochter unter anderem fünfmal fünf Konzertreisen für fünf Personen und 55 Musikabos
Musicload Nonstop für einen Monat.
Weniger DRM, mehr Umsatz
Musicload setzte sich frühzeitig für die Abschaffung des Digitalen Rechtemanagements (
DRM) und einen plattformübergreifenden, verbraucherfreundlichen Audiostandard ein. Im Dezember 2006 begann das Unternehmen als erster Digitalanbieter, sein Musikrepertoire auf das kopierschutzfreie Format MP3 umzustellen, in der zweiten Jahreshälfte 2007 folgte mit EMI das erste Major-Label. Heute sind über zwei Millionen Titel und damit ungefähr 45 Prozent des gesamten Repertoires als MP3 erhältlich.
Haben Musikfans 2004 laut Branchenverband Bitkom noch gut acht Millionen Songs auf deutsche Festplatten geladen, waren es 2007 bereits über 34 Millionen digital erworbene Einzeltracks. Damit hat der Digitalmarkt den physischen Markt im Singlebereich schon heute überflügelt. 2004 verkaufte sich die Single-CD noch gut dreimal besser als der Download. Der Umsatz mit Musik-Downloads stieg im selben Zeitraum von 15 Millionen Euro auf 60 Millionen Euro. In diesem Jahr rechnet die Branche mit einem Umsatzzuwachs um 30 Prozent auf 78 Millionen Euro. Die Zahl der Downloads aus dem Internet soll um mehr als zehn Prozent auf rund 38 Millionen einzelne Songs und Alben steigen. Dabei kosten Einzelsongs derzeit im Schnitt 1,11 Euro.