Anzeige:
Freitag, 03.10.2008 13:51

Premiere im Chaos - Aktienkurs stürzt drastisch ab

aus dem Bereich Sonstiges
Wie schlimm steht es um den führenden deutschen Pay-TV-Sender Premiere wirklich? Was haben der ehemalige Konzernchef Michael Börnicke und seine Mannschaft noch verschwiegen? Mehr als die knapp eine Million Karteileichen, die am Donnerstagabend vom neuen Premiere-Chef Mark Williams eingestanden werden mussten? An der Börse schmierte die Premiere-Aktie am Freitag im wahrsten Sinne des Wortes ab.

Anzeige
Drastischer Kursverlust

Der Wert des Papiers rutschte um sage und schreibe mehr als 50 Prozent in den Keller und war am Mittag nur noch rund 4,35 Euro wert. Der Tagestiefpunkt lag sogar bei gerade einmal 3,55 Euro und damit mehr als 60 Prozent im Minus. Grund für den drastischen Kursverfall ist nicht nur die geringere Kundenzahl, sondern in erster Linie die von Premiere kommunizierte Gewinnwarnung. Für das Gesamtjahr 2008 rechnet Premiere mit einem Verlust vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen in Höhe von 40 bis 70 Millionen Euro.

williams mark
Mark Williams hat
derzeit wenig zu lachen.
Bild: Premiere
Gespräche mit Banken laufen

Als erste Konsequenz habe Premiere Gespräche mit Banken über die Restrukturierung von Kreditvereinbarungen aufgenommen, teilte der Konzern mit. Man sei zuversichtlich, eine Einigung mit den Banken erzielen zu können. "Wir überprüfen gründlich sämtliche Bereiche im Unternehmen und sind zuversichtlich, dass dies in eine neue strategische Ausrichtung mündet, die durch einen finanziell belastbaren Businessplan für das weitere Wachstum und die Profitabilität von Premiere unterstützt wird", sagte Williams.
Hayo Lücke
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
 einfach zu teuer (54 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von Roboterfreak am 07.10.2008 um 13:47 Uhr
 Suche

  News
Samstag, 25.10.2014
Webradiomonitor 2014: Mehr Online-Radio, mehr Audio-Werbung
Netflix und Co. treiben die Preise für Film- und Serienrechte in die Höhe
Sprung aus 41 Kilometern Höhe: Google-Manager knackt Rekord von Felix Baumgartner
Smart-Homes: Branche sieht riesiges Potential
Freitag, 24.10.2014
EuGH-Urteil: Einbetten von Videos verstößt nicht gegen das Urheberrecht
Trotz Angriff auf iCloud-Nutzer: Apple-Chef Cook wirbt in China um Kunden
Nach Kritik: Anti-Facebook Ello verzichtet auf bezahlte Werbung
Online-Magazin "Krautreporter" ist gestartet: Breite Themenpalette von Zensur bis Ebola
Microsoft nutzt Marke Nokia nur noch für günstige Handys
ESET warnt vor Malware für den Mac
Smartwatch LG G Watch R erscheint später, kostet weniger
"Rooms": Facebook stellt App für anonyme Chats vor
Simply: Allnet-Flat mit LTE und 1 GB Highspeed-Volumen ab 9,95 Euro
Kann eine Zeitungs-Flatrate nach dem Modell Spotify die Printmedien retten?
helloMobil: LTE-Allnet-Flat mit 2 GB Highspeed-Volumen ab 14,95 Euro
Weitere News
Internet TV
Mit Kabel oder VDSL per Internet TV aufregende Unterhaltungsangebote nach Hause holen.
Nicht nur mit 1und1 VDSL, T-Home VDSL oder Vodafone VDSL gibt es rückelfreies TV Programm.
Auch die Kabelnetzbetreiber haben gute Angebote.
Mobilfunk Discounter
Inzwischen ist das Angebot an günstigen Mobilfunk-Tarifen sehr unübersichtlich.
Neben Billigmarken der großen Provider wie Simyo oder Fonic gibt es zahlreiche unbekanntere Discounter mit günstigen Preisen.
Eine Übersicht bietet unser Prepaid-Vergleich.
VDSL
Auf der Suche nach dem wahren Highspeed Internet mit DSL Flat?
Mit ihrem VDSL - Internetzugang kommt die Telekom-Tochter T-Home auf bis zu 50 Mbit/s.
Fernsehen im Internet gibt's im Entertain-Paket dazu. Auch Fußball in HD-Qualität über LIGA total und Filme per Video on Demand sind kein Problem.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs