Allmählich kommen auch die Preise für Internetzugänge per
Satellit in Bewegung. Denn obwohl das Breitband-Zeitalter angebrochen ist, haben einer aktuellen Studie der
EU-Kommission zufolge zwölf Prozent der deutschen Landbevölkerung keinerlei
Breitbandzugang. Satellitengestütztes Internet bleibt da oft die einzige Alternative.
2.048 Kbit/s Flatrate für 28,90 Euro
Die Internetagentur
Schott startet zum 1. Oktober mit einem neuen Einstiegstarif ihrer Marke Satspeed. Mit dem Vertriebspartner Preisner wird ein Breitbandzugang mit Maximalgeschwindigkeiten von 2.048 Kilobyte pro Sekunde (Kbit/s) im Download und von 156 Kbit/s im Upload über den Satellitenbetreiber Eutelsat angeboten. Der neue Tarif
sat2000 ist ab monatlich 28,90 Euro erhältlich, bei drei Monaten Vertragslaufzeit und vierteljährlicher Zahlungsweise. Wer monatlich zahlen will, muss ganze zehn Euro mehr überweisen.
Der günstige Tarif für Einsteiger und Wenigsurfer beinhaltet - wie bei Schott üblich - eine sogenannte Fair Surf Policy (FUP) von zwei Gigabyte (GB). Liegt ein Nutzer mit seinem Datendown- und -upload über dem Durchschnitt, erfolgt recht zügig eine Drosselung der Bandbreite. Ein Wechsel in eine höhere Volumenklasse ist jederzeit möglich, so werden bei einer FUP von drei GB aber 39,90 im Monat fällig, bei fünf GB sind es schon 55,90 Euro.
Hohe Anschaffungskosten
Um den Internet via Satellit - Dienst nutzen zu können, wird eine Satellitenanlage benötigt, die jeweils aus einer sende- und empfangsfähigen KU-/KA-Band Satellitenantenne sowie einem Satellitenmodem besteht. Diese spezielle Hardware schlägt mit mindestens 400 Euro in der Anschaffung zu Buche. Zusätzlich wird in jedem Tarif eine einmalige Aktivierungsgebühr von 99 Euro fällig.
Über die Zusatzoption "satcall VoIP" kann optional ein kostenloser Telefonanschluss mit 01803-Rufnummer genutzt werden. Für einen monatlichen Aufpreis von 9,95 Euro gibt es eine
VoIP-Flat für Telefonate in das Festnetz der EU-Staaten. Und für einmalig 19,95 Euro ist eine Ortsnetzrufnummer erhältlich.