Mittwoch, 24.09.2008 12:05

VoIPen im Urlaub wird in Deutschland erschwert

aus den Bereichen Breitband, VoIP
Telefonieren über das Internet (VoIP) findet immer mehr interessierte Nutzer und ist für etliche Deutsche inzwischen nichts Besonderes mehr. Die Technik ist mittlerweile weitestgehend ausgereift. Ein Vorteil der VoIP-Technik ist die weltweite Nutzung über das Internet zu günstigen Preisen. Damit bietet sich VoIP auch für einen Einsatz im Urlaub an. Voraussetzung für die VoIP-Telefonie ist ein Internetzugang. Nicht überall steht dieser aber - etwa als kostenloser WLAN-Hotspot - zur Verfügung.

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VoIP-Einsatz im Urlaub

Der VoIP-Anbieter sipgate hat auch in diesem Jahr wieder Reisende zur VoIP-Nutzung im Urlaub befragt. Dabei konnten aufschlussreiche Erkenntnisse über das Nutzerverhalten, die eingesetzte Technik und die jeweiligen lokalen Breitbandbedingungen vor Ort gewonnen werden. Laut sipgate haben 2008 mehr Urlauber VoIP an den jeweiligen Urlaubsorten genutzt. Das Notebook wurde in diesem Jahr erstmals von dem Dual-Mode-Handy als bevorzugte VoIP-Hardware abgelöst. Die Urlauber nutzten insbesondere VoIP-fähige Handys von Nokia, Pirelli und Qtek. Auch eine eher ungewöhnliche Hardware-Nutzung wurde bekannt. Per Spezialsoftware voipte ein Urlauber über seine Nintendo DS-Konsole. In Urlaubsregionen rund um den Globus finden sich häufig kostenlose WLAN-Hotspots, über die auch VoIP-Gespräche geführt werden könnten. In deutschen Urlaubsregionen sucht man solche Einwahlpunkte jedoch meist vergebens.

Kaum kostenlose WLAN-Hotspots in deutschen Urlaubsregionen

Im Ranking der Länder mit den besten VoIP-Bedingungen stehen die USA und Kanada an der Spitze. Problemlos voipen lässt sich auch in Australien, im Süden Europas sowie in Skandinavien. Auch exotische Urlaubsziele wie Jamaika, Thailand, Tunesien und Marokko brauchen sich nicht zu verstecken, zahlreiche Urlauber konnten dort Internettelefonate in guter Sprachqualität führen. Die WLAN-Hotspots sind häufig an öffentlichen Plätzen, in Hotels und Cafes zu finden. Internetzugänge finden sich in wachsender Zahl auch in Ferienwohnungen. Das Ergebnis der sipgate-Studie zeigt für deutsche Urlaubsregionen jedoch Erstaunliches. Kostenlose Hotspots sind etwa an der deutschen Nord- und Ostseeküste Mangelware. Auf der Insel Föhr mit jährlich 16 Millionen Besucher steht nur ein einziger, kostenpflichtiger WLAN-Einwahlpunkt zur Verfügung.

Ein Liste mit kostenpflichtigen WLAN-Tarifen der verschiedenen Anbieter in Deutschland haben wir in einer Übersicht zusammengestellt.
Jörg Schamberg
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    Zuletzt kommentiert von lmandrake am 24.09.2008 um 15:01 Uhr
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