Dienstag, 23.09.2008 18:27

T-Mobile präsentiert das Google-Handy G1

aus dem Bereich Mobilfunk
Auf den weltweiten Mobilfunk-Markt prescht ein starker neuer Spieler vor: Die Telekom-Tochter T-Mobile hat am Dienstag in New York das erste Handy mit dem von Google initiierten Betriebssystem Android präsentiert. Es wird vom taiwanesischen Hersteller HTC gebaut. Das Gerät mit dem Namen G1 soll in den USA für 179 Dollar am 22. Oktober auf den Markt kommen. In Deutschland ist im ersten Quartal 2009 mit einer Einführung zu rechnen. Dabei werde Deutschland der nächste Markt nach dem für November angepeilten Start in Großbritannien sein, sagte Telekom- Innovationschef Christopher Schläffer.

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Ein Riesenmarkt

Auffälligstes Merkmal des G1 ist der große Touchscreen, auf dem sich Applikationen hin und her schieben lassen können sollen. Dabei wird insbesondere Zugriff auf Google-Dienste wie Gmail, Youtube oder Maps gewährt. Eine QWERTZ-Tastatur fehlt auf den ersten Blick, kann aber hinter dem Display hervor geschoben werden. UMTS-Unterstützung ist ebenso gewährleistet, wie WLAN- und GPS-Funktionalität. Eine Speicherkarte mit einem Gigabyte Speichervolumen ist im Lieferumfang enthalten, Fotos können mit der integrierten 3-Megapixel-Kamera geschossen werden.

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Neues Google-Android-Handy G1. Erst in den USA, später auch in Deutschland erhältlich. Bilder: T-Mobile USA

Die neuen Android-Mobiltelefone stellen die mobile Internet-Nutzung in den Mittelpunkt. Es geht um einen noch riesigen Wachstumsmarkt, in dem sich die mehr als 30 Unternehmen der Industriegruppe hinter dem Betriebssystem frühzeitig eine starke Stellung sichern wollen: Es wird davon ausgegangen, dass das Marktsegment noch so stark wachsen wird, dass alle Anbieter ein großes Stück vom Kuchen abbekommen können. Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der verkauften Smartphones um etwa 60 Prozent auf rund 115 Millionen Geräte. Im ersten Halbjahr 2008 verlangsamte die schwache Konjunktur das Wachstum. Nach Erhebungen des Marktforschungsinstituts Gartner legte der Absatz nur noch um 22 Prozent auf 64 Millionen Geräte zu. Bislang nutzt selbst in entwickelten Ländern nur etwa jeder zehnte Mobilfunk-Kunde mobiles Internet.
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