Wie eine Viruswelle ging die Begeisterung der Verbraucher für die kleinen, neuen
Netbooks rund um den Globus. Die Nachfrage war groß, das Angebot zunächst nur gering. Etliche kündigten die Produktion eigener kleiner Rechner an. Nun haben auch die Elektronikkonzerne Samsung und Toshiba als letzte der großen Hardware-Produzenten ihren Hut in den Ring geworfen und gaben ihren Einstieg in den Netbook-Markt bekannt.
10,2-Zöller von Samsung
Samsung präsentiert mit dem NC10 ein Netbook mit einem 10,2 Zoll großen entspiegelten Display mit LED-Hintergrundbeleuchtung und einer Auflösung von 1024x600 Pixel. Der mobile Rechenzwerg bringt es mit einer normal großen Notebook-Tastatur und Abmessungen von 261x185,5x30,3 Millimetern auf ein Gewicht von maximal 1,33 Kilogramm. Ausgestattet ist das NC10 mit einem Intel Atom Prozessor und je nach Ausführung mit einer Festplatte zwischen 80 und 160 Gigabyte (GB) Speicherplatz sowie 512 bis ein Gigabyte DDR2-RAM Arbeitsspeicher. Für die Grafik wird Intels GMA 950 genutzt.
Akkulaufzeit bis zu acht Stunden
NC10: erstes Netbook von Samsung
Bild: Samsung
Das Netbook kann mit einem 3-Zellen-Akku bis zu 3,5 Stunden mobil betrieben werden. Mit dem optional erhältlichen 6-Zellen-Akku erreicht die Laufzeit bis zu acht Stunden. Zur weiteren Ausstattung gehören ein 3-in-1-Kartenleser (SD, SDHC, MMC), eine 1,3-Megapixel-Kamera, drei USB-Schnittstellen, ein integriertes Mikrofon sowie zwei Lautsprecher. Verbindung zum Internet kann per WLAN nach
802.11b.g Standard und per Ethernet
LAN aufgenommen werden, eine Bluetooth 2.0-Schnittstelle ist ebenfalls an Bord. Samsung weist besonders auf das spezielle, robuste, weiße Protect-o-Edge Gehäuse und die antibakterielle Tastatur mit Silver-Nano-Technologie hin. Das NC10 nutzt das Betriebssystem Windows XP Home.
Ab Ende Oktober ist es im Handel erhältlich. Der Preis für die Ausführung mit 160 GB beträgt 399 Euro.