Immer mehr Hightech-Geräte mit der Funktechnik
WLAN finden sich in Haushalten und Büros. Die komfortable Möglichkeit, auch ohne Kabelverbindung auf das Internet zugreifen zu können, wird zunehmend genutzt. Im letzten Jahr wurden weltweit bereits rund
1,2 Milliarden Euro mit WLAN-Hardware umgesetzt. Die Features und Möglichkeiten, die WLAN-Geräte bieten können, werden vom Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) als Standards festgelegt und verabschiedet.
802.11n noch nicht verabschiedet
Aktuell bildet der sogenannte IEEE
802.11 Draft-n Standard den derzeitigen Stand der WLAN-Technik ab. Dabei liegt dieser immer noch nur als Entwurfsvorschlag vor, endgültig verabschiedet werden soll er voraussichtlich erst im Jahr 2009. Dennoch hat die
WiFi-Alliance, ein Zusammenschluss von WiFi-Unternehmen, bereits zahlreiche WLAN-Geräte, die auf dem neuen n-Standard basieren, zertifiziert. Dank Draft-n sind nun per WLAN Übertragungsraten von bis zu 300 Megabit pro Sekunde und eine Reichweite von rund 250 Metern möglich. Doch die Entwicklung geht weiter. Zu einem der Nachfolge-Standards, 802.11v, wurden nun Details vom WiFi-Spezialisten Trapeze Networks bekannt.
v-Standard kommt 2010 mit Stromspar-Features
Die Arbeit an 802.11v begann bereits 2004 und soll 2010 abgeschlossen werden. Erste Erläuterungen der Möglichkeiten sollen in dieser Woche auf der Messe InterOP in New York von Matthew Gast, leitender Entwickler bei Trapeze Networks, erfolgen. Der kommende Standard werde WLAN mit neuen Stromspar-Features ökologischer machen. So ist ein Sleep-Modus geplant, der längere Offline-Zeiten ermöglicht, wenn der WLAN-Router oder das mit ihm verbundene Gerät gerade nicht genutzt wird. Ebenso wird es im Gegenzug eine "Aufwach-Möglichkeit" für WLAN-Geräte geben. Unnötiger Traffic soll zudem vermieden werden.
Auch die Lokalisierung von Orten via WiFi-Geräten möchten die WLAN-Entwickler in den Standard implementiert wissen. Zu den möglichen Übertragungsgeschwindigkeiten via 802.11v liegen derzeit noch keine Informationen vor.