Donnerstag, 18.09.2008 20:13

Telekom will Call-by-Call-Entgelte erhöhen

aus dem Bereich Sonstiges
Die Deutsche Telekom will nach einem Bericht der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) höhere Gebühren von ihren Konkurrenten verlangen. Das Telefonieren mit Billiganbietern könnte dadurch kostspieliger werden.

Anzeige
Call by Call bald teurer?

Nach dem inzwischen von der Telekom bestätigten Bericht, fordert der Bonner Konzern von der Bundesnetzagentur eine deutliche Anhebung der Gebühren, die sie für die Zusammenschaltung fremder Netze mit dem eigenen Telefonnetz in Rechnung stellt. Für die beiden wichtigsten Tarifzonen sollten die Minutenpreise um jeweils rund zehn Prozent steigen. Call-by-Call-Anbieter wären dann möglicherweise gezwungen, die höheren Vorleistungskosten an die Endkunden weiterzugeben. Die "FAZ" beruft sich auf die Antragsunterlagen der Telekom für die Netzagentur.

Angesichts des scharfen Wettbewerbs sehe die Telekom die Schmerzgrenze erreicht: "Eine flächendeckende Netzinfrastruktur vorzuhalten, hat einen Preis. Und die Kosten dafür kann die Deutsche Telekom nicht alleine tragen", wird Festnetzvorstand Timotheus Höttges zitiert. Die Zusammenschaltungsgebühren bringen dem Blatt zufolge der Telekom jedes Jahr Einnahmen in dreistelliger Millionenhöhe.

Auch die um Arbeitsplätze in der Telekom besorgte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di mache gegen die Netzagentur mobil. "Die Regulierung muss jetzt ein Zeichen setzen. Es geht nicht nur um möglichst niedrige Preise. Die Telekom braucht Luft zum Atmen, um in die Zukunft investieren zu können", sagte ver.di-Bundesvorstand Lothar Schröder laut "FAZ".

Um was geht es genau?

Konkret geht es um die so genannten Interconnection-Entgelte. Diese Entgelte fallen bei Anrufen aus Telefonnetzen von Wettbewerbern in das Festnetz der Deutschen Telekom an. Die Höhe der Entgelte - zwischen 0,43 und 0,71 Cent - wurde zuletzt vor zweieinhalb Jahren von der Bundesnetzagentur festgelegt; die Genehmigung läuft bis Ende November. Eine Sprecherin der Behörde sagte, dass die Netzagentur die beantragten Entgelte prüfen und sich dann dazu äußern werde.
Hayo Lücke / dpa
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
 Ein Grund mehr für Arcor (8 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von Rangierdraht am 04.10.2009 um 10:39 Uhr
 Suche

Whois
Suchen Sie eine eingängige Domain für ihre Website und die Wunschadresse scheint schon belegt?
Einfach mit Whois den Check machen und herausfinden, zu wem die URL und IP Adresse gehört. Auch die DENIC kann oft Auskunft geben.
Vielleicht ist ein Reseller beteiligt und verkauft preisgünstig.
DSL Speedtest
Schnelles DSL bestellt, aber es geht nur im Schneckentempo voran?
Mit dem Speedtest jetzt die DSL Geschwindigkeit prüfen.
Mehr Speed bietet ein VDSL-Anschluss: Die Vodafone VDSL Verfügbarkeit kann hier ebenso geprüft werden, wie T-Home VDSL, Alice VDSL oder die 1und1 VDSL Verfügbarkeit.
Aktuelle DSL Angebote hier im Vergleich.
DSL Verfügbarkeit
DSL 2000 für Einsteiger oder DSL 16000 für anspruchsvolle Internetsurfer?
Oder darf es mit VDSL noch etwas schneller sein? Alice VDSL und Vodafone VDSL ist an vielen Orten verfügbar. Auch die 1und1 VDSL Verfügbarkeit wird weiter ausgebaut.
© 1999-2012 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Presse :: Jobs