Andere Länder haben es vorgemacht, jetzt kommt das Multimediahandy von Apple, das
iPhone 3G, auch in Deutschland als Prepaid-Modell auf den Markt. Der deutsche Exklusiv-Vermarkter
T-Mobile wird das
UMTS-Telefon ab Oktober nicht nur in Kombination mit speziellen
iPhone-Tarifen anbieten, sondern auch zusammen mit dem Xtra Nonstop-Tarif.
"Kleines" Prepaid-iPhone
Allerdings müssen Prepaid-Kunden nicht nur tief in die Tasche greifen, um das schicke Telefon ihr Eigen nennen zu können, sondern auch mit Einschränkungen leben. So können sie das iPhone 3G mit 16 Gigabyte Speicherkapazität zunächst gar nicht bestellen. Für die Acht-Gigabyte-Version sind 569 Euro zu zahlen. Davon erstattet T-Mobile aber insgesamt 100 Euro in Form von Startguthaben zurück. Fünf Euro werden als Standard-Guthaben zur Verfügung gestellt, weitere 95 Euro gibt es zusätzlich als XtraCash-Gutschein.
Zum Vergleich: Vertragskunden erhalten das "kleine" iPhone 3G schon
ab einem Euro, müssen während der zweijährigen Vertragslaufzeit aber auch zwischen 865,95 Euro und 2.137 Euro nur für die Grundgebühren an T-Mobile überweisen.
Xtra Nonstop als Standard-Tarif
Käufer des Prepaid-iPhone telefonieren über die so genannte Xtra Nonstop-Option, die monatlich 99 Cent kostet. Gespräche mit einer Dauer von bis zu zwei Stunden kosten bei Verbindungen in das deutsche Festnetz und zu anderen T-Mobile-Anschlüssen pauschal 29 Cent. Telefonate in Fremdnetze werden mit 29 Cent pro Minute abgerechnet. Der Versand einer
SMS kostet 19 Cent.