Gruppen-Nachrichten verfassen, Pinnwände von Freunden mit Inhalten füllen, persönliche Botschaften verschicken, gruscheln. Auf den Plattformen der studiVZ Ltd. ist Kommunikation auf unterschiedlichste Art und Weise möglich. Doch damit nicht genug. Schon bald soll auch "geplaudert" werden. Ein neuer Chat namens Plauderkasten soll studiVZ und Co. noch abwechslungsreicher machen.
Ein echter Chat?
Derzeit sind knapp 100.000 so genannte Testpiloten der Plattformen
studiVZ und
meinVZ aufgerufen, den Plauderkasten ausgiebig zu testen. Bei einem Blick auf die neue Funktion fällt allerdings auf, dass es sich nicht um einen Chat im klassischen Sinne handelt. Vielmehr öffnet sich ähnlich wie bei einem
Instant Messenger ein kleines, Browser-basiertes Dialog-Fenster, in dem mit nur einer Person gechattet werden kann.
Wer mit mehreren Personen parallel über den Plauderkasten chatten möchte, hat die Möglichkeit, verschiedene Tabs zu öffnen. Voraussetzung für das gemeinsame Plaudern ist, dass eine direkte Verbindung zwischen beiden Gesprächspartnern besteht. Personen außerhalb des eigenen VZ-Freundeskreises können nicht angechattet werden. Bei fehlender Plauderstimmung, kann jeder Nutzer in einen Offline-Modus wechseln und den Plauderkasten so für sich deaktivieren.
Chat oder doch eher Instant Messenger? Der VZ-Plauderkasten. Screenshot: onlinekosten.de
Diverse kleine Macken
Noch befindet sich die neue Funktion im Beta-Status. Das heißt, der Plauderkasten leidet vereinzelt noch an Kinderkrankheiten, an denen aber nach Angaben der VZ-Macher bereits gearbeitet wird. So werden zum Beispiel die
Browser Opera und
Chrome noch nicht unterstützt. Viele Nutzer berichten darüber hinaus bei Nutzung des
Firefox über verschiedene Probleme. Bemängelt wird auch, dass zu unauffällig signalisiert wird, wenn eine neue Plauder-Anfrage von Freunden eingeht.
Noch ist unklar, wann der Plauderkasten offiziell vorgestellt wird. Bei der Realisierung wird das studiVZ-Team von den Machern der Handy-Chatsoftware
Nimbuzz unterstützt.