Vor kurzem stellte Toshiba mit dem
Satellite A300D-167 ein neues Allround-
Notebook mit Gesichtserkennungssoftware vor. Mit der Mittelklasse-Grafik, einem kraftvollen Lautsprechersystem und dem gelungenen Design eignet sich der 2,7 Kilogramm schwere Rechner auch für Multimedia-Anwender. Aber wie sieht es mit der Akkulaufzeit aus? Die Redaktion von onlinekosten.de hat das hübsche Gerät mit AMD-Prozessor getestet.
Schwarzes Glanzstück
Der Neuzugang aus der Satellite A300D-Reihe zielt auf Heim-Anwender ab und kommt im weitverbreiteten 15,4-Zoll-Format. Das Design ist ein wenig außergewöhnlich. Außen fällt der Blick auf die anthrazitfarbene, gestreifte Oberfläche, die sich auch in der Innenausstattung wiederfindet. Ein besonderes Glanzstück ist die glatte Tastatur in Lackoptik. Darüber liegen sechs kühl beleuchtete Multimedia-Tasten und zwei optisch hübsch zurechtgemachte Lautsprecher von harman/kardon, unten links strahlt dem Besitzer ein leuchtendes Satellite-Logo entgegen. Ebenso modern hat Toshiba das Mauspad gestaltet: oben mit einem LED-Streifen und auf der Unterseite mit silberglänzenden Klicktasten.
Glatte Sache
Dies alles sieht ohne Zweifel gut aus, der Bedienkomfort leidet aber ein bisschen unter dem Glanz-Design. Da die Oberfläche der Tastatur sehr glatt ist, rutschen die Finger schon einmal ab. Außerdem ist es minimal schwieriger, die einzelnen Tasten zu treffen, obwohl sie absichtlich kantig gestaltet wurden. Dennoch ist das Tippgefühl insgesamt angenehm, sodass auch längere Texte bequem geschrieben werden können. Hierfür sorgen die großzügigen Abmessungen und die geringen Geräusche beim Tippen. Auch die Verarbeitung gibt keinen Grund zur Beanstandung. Ebenso gut lassen sich das Touchpad und die großen Maustasten bedienen, wobei die Finger hier nicht über eine Vertiefung, sondern über eine griffige Fläche gleiten.
Das Satellite A300D kommt im Streifenlook. Bilder: Toshiba
Das Innenleben
Unter der Lackhaube arbeitet ein Athlon 64 X2 Dual-Core-
Prozessor Prozessor Typ TK-57 mit 1,9 Gigahertz von AMD, was Toshiba in den Modellnamen der Notebooks durch ein "D" kennzeichnet. Die
Grafikkarte stammt ebenfalls von AMD. Zum Einsatz kommt eine ATI Radeon HD 3470 mit 256 Megabyte eigenem Speicher. Die Karte ist der unteren Mittelklasse zuzuordnen und demnach eher für Multimedia-Zwecke als für anspruchsvolle 3D-Games mit DirectX-10 gedacht. So wurden im Test beim Benchmark-Programm von Call of Juarez bei einer Auflösung von 1.024x768 Pixel und niedrigen Details im Schnitt nur 11,7 Frames pro Sekunde (fps) erreicht, der Devil May Cry 4 Benchmark lief mit rund 22 fps schon deutlich flotter. Eine Runde World in Conflict lässt sich mit 1.280x800 Bildpunkten flüssig spielen – mit niedrigen Details. Was der Grafikchip leider nicht bietet, ist ein HDMI-Ausgang. Ein externer Monitor kann stattdessen über den DVI-Port angeschlossen werden.