Samstag, 13.09.2008 17:32

Hackerangriff auf Teilchenbeschleuniger

aus dem Bereich Sonstiges
Computerhacker sind nach Medienberichten in das Rechnernetz des weltgrößten Teilchenbeschleunigers des Europäischen Zentrums für Teilchenphysik CERN bei Genf eingedrungen. Ein Schaden ist dabei nach Aussagen eines CERN-Sprechers nicht entstanden.

Anzeige
Angriff ohne Folgen

"Wir wissen nicht, wer das war. Aber es sieht so aus, als sei nichts Schlimmes passiert. Scheinbar wollten die Leute beweisen, dass man sich ins CERN einhacken kann", zitierte die Zeitung "The Times" am Samstag CERN-Sprecher James Gillies. Dem Bericht zufolge erlangten die Hacker, die sich selbst "Griechisches Sicherheits-Team" nennen, am Mittwoch Zugang in ein CERN-Netzwerk, als der Teilchenbeschleuniger LHC den Betrieb aufnahm.

Dem Bericht zufolge hatten es die Hacker auf ein Computersystem abgesehen, bei dem mittels eines Detektors die Fortschritte des Experiments analysiert werden. Sie hinterließen eine Nachricht, in der sie die LHC-Sicherheitstechniker als "Schuljungen" verspotteten. Die Hacker stellten dem Bericht zufolge klar, dass sie das Experiment nicht unterbrechen sondern nur auf Sicherheitsrisiken hinweisen wollten. "Wir ziehen Euch jetzt die Unterhosen runter, denn wir wollen Euch nicht nackt und auf der Suche nach einem Versteck herumlaufen sehen, wenn die Panik kommt", zitiert die Zeitung "The Daily Telegraph" aus der Botschaft der Hacker.

Was ist der LHC?

Der LHC ist die größte Forschungsmaschine der Welt. Die Wissenschaftler am Europäischen Zentrum für Teilchenphysik bei Genf hatten am Mittwoch erfolgreich die ersten Strahlen aus Atomkernen durch den fast 27 Kilometer langen Teilchenbeschleuniger geschickt. In der Supermaschine sollen künftig fast lichtschnelle Atomkerne kontrolliert zusammenstoßen. Mit den Messergebnissen sollen fundamentale Fragen der Physik beantwortet werden. Beim CERN in Genf selbst wurde zu den Berichten zunächst nicht Stellung genommen.
Hayo Lücke / dpa
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
 Wie kann man nur... (7 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von jetson224 am 18.09.2008 um 21:30 Uhr
 Suche

VDSL Angebote
Mit 50 Mbit/s im Internet surfen - VDSL macht es möglich. In immer mehr Regionen ist der schnelle DSL Anschluss verfügbar.
Neben T-Home VDSL kann inzwischen auch Vodafone VDSL sowie 1&1 VDSL und Alice VDSL bestellt werden.
Kabel
Ein Internet Anschluss über Kabel bei Anbietern wie Unitymedia, früher ish, oder Kabel Deutschland liegt voll im Trend.
Ob Internet Fernsehen oder nur surfen mit Highspeed: Vieles wird erst richtig mit Kabel Internet möglich.
Jetzt bestellen und den Sieger im Speedcheck testen. Einen Kabel Digital Receiver gibt's auf Wunsch dazu.
Neue Handy-Modelle
Moderne Smartphones werden immer beliebter. Viele Hersteller versuchen dabei dem Erfolg des Apple iPhone nachzueifern. Ein Touchscreen Handy ist heute bereits nichts außergewöhnliches mehr.
Im Gegenzug sinken die Preise für klassische Geräte wie ein Klapphandy oder schlichte Slider-Modelle. Neue Handys stellen wir regelmäßig vor.
© 1999-2012 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Presse :: Jobs