Anzeige:

Samstag, 13.09.2008 12:00

HSV siegt - Ticket-Schwarzhandel eingeschränkt

aus dem Bereich Sonstiges
Eintrittskarten für Spiele in der Fußball Bundesliga sind beliebt. Sogar so beliebt, das professionelle Händler dazu übergegangen sind, Karten zuerst einzukaufen, um sie anschließend zu zum Teil deutlich erhöhten Konditionen weiterzuveräußern. Dagegen hat sich der Hamburger SV zur Wehr gesetzt und vor dem Bundesgerichtshof (BGH) mit einem Urteil vom 11. September Recht bekommen. Den Tickethändlern von bundesligakarten.de wurde untersagt, im Internet Eintrittskarten zu verkaufen oder Handel damit zu betreiben. Sollte das Verbot missachtet werden, droht ein Ordnungsgeld in Höhe von 250.000 Euro. (I ZR 74/06)

Anzeige
Weiterverkauf verboten

Der BGH verweist in seinem Urteil auf die AGB des HSV. Dort werde darauf verwiesen, dass der Käufer von Eintrittskarten verbindlich zusage, die Tickets ausschließlich für private Zwecke zu nutzen. Das treffe auf die Betreiber von bundesligakarten.de aber nicht zu, da bei einem Weiterverkauf der Karten regelmäßig Preise verlangt würden, die erheblich über dem offiziellen Verkaufspreis liegen, so das Gericht.

Mit einer Ausnahme

Trotzdem hat der Bundesliga-Club vom BGH keinen Freifahrtschein erhalten. Der HSV könne den Beklagten den Handel mit den Eintrittskarten nur teilweise untersagen. So müsse es der Verein zwar nicht hinnehmen, dass direkt vom HSV erworbene Tickerts weiterverkauft würden. Er könne den Beklagten aber nicht den Handel mit Eintrittskarten verbieten, die sie von Privatpersonen erworben haben.

Der Hamburger SV will den Schwarzmarkt aber weiter bekämpfen. Zu diesem Zweck wird über einen eindeutigen Hinweis auf den Eintrittskarten klargestellt, dass die Karte bei einem Verkauf über nicht autorisierte Tickethändler oder Internetbörsen wie eBay ihre Gültigkeit verliert. Dies habe der BGH in seiner Entscheidung nicht berücksichtigen können, weil die dem damaligen Weiterverkauf zugrunde liegenden Eintrittskarten diesen Ticketaufdruck noch nicht hatten.
Hayo Lücke
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
Infoseiten zum Thema:
Computer - News, Test und Ratgeber
 Suche

  News
Donnerstag, 24.07.2014
Nokia reduziert Verlust, neues Kerngeschäft aber hart umkämpft
LG : Hoher Gewinn dank Smartphones und 4K-Fernsehern
Hacker klauen bei EZB rund 20.000 Kontaktdaten und fordern Geld
O2 Prepaid: Neue Smartphone-Tarife - ungenutztes Datenvolumen verfällt nicht mehr
Microsoft plant nur noch eine Windows-Version für Desktop und Smartphone
Amazon Wallet: Mit der Payment-App an die Ladenkasse
Trotz iPad-Schwäche: Apple-Chef Cook glaubt an Zukunft mit Tablets
Smartphone-Werbung macht Facebook reich - Nutzerzahl steigt auf 1,32 Milliarden
Mittwoch, 23.07.2014
Hamburg verbietet Mitfahrdienst Uber - 1.000 Euro Strafe für private Fahrer
Lumia 530: Microsoft-Handy unter 100 Euro
City-Domains: ".koeln" und ".cologne" lockt Vereine - und Lukas Podolski
Electronic Arts verschiebt "Battlefield Hardline" auf 2015
WinSIM: Allnet-Flatrate mit 1 GB wieder für 14,95 Euro im Monat
Chinas Smartphone-Hersteller Xiaomi greift iPhone an - "Wir sind besser als Apple"
Paketdienst DPD verspricht: In diesen 30 Minuten liefern wir
Weitere News
Handy ohne Vertrag
Zu einem neuen Prepaid-Tarif fehlt meist nur noch das dazu passende neue Prepaid Handy.
Ein Handy ohne Vertrag muss dabei keineswegs teuer sein.
Inzwischen bekommt man ein günstiges Klapphandy oder sogar ein Touchscreen Handy ohne zuviel ausgeben zu müssen.
Internettelefonie
Günstig per VoIP telefonieren auch ohne Telefonanschluss.
Telefon einfach an den VoIP DSL Router oder WLAN Router anschließen.
Gleichzeitig via DSL Modem mit DSL Speed ins Internet.
DSL Anschluss
DSL 2000 für Einsteiger, DSL 6000 für Normalsurfer oder DSL 16000 für Internetprofis.
Welcher Internetanschluss von welchem Internet Provider ist geeignet?
Der DSL Anbieter Vergleich zeigt: Die Auswahl ist groß
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs