Kontinuierliche Weiterentwicklung: die Tüftler von Opera Software haben die erste Beta-Version ihres neuen
Browsers zum Testen bereitgestellt. Die Norweger haben an einigen Details geschraubt, präsentieren aber drei Monate nach dem Release der
Version 9.5 verständlicherweise keine Revolution. So hat sich am äußeren Erscheinungsbild des Browsers nichts geändert.
Synchronisation und Mail-Client
Der Abgleich verschiedener Installationen des Browsers über die Synchronisation Opera Link beinhaltet nun neben den Lesezeichen oder Notizen zusätzlich auch die persönlichen Einstellungen für Suchmaschinen und die eingetippten Begriffe aus dem Verlauf der Adresszeile.
Der Mail-Client Opera Mail wurde um das Feature "Low Bandwith Mode" erweitert. In dieser Einstellung werden bei IMAP zunächst nur die Nachrichten ohne ihre Anhänge geladen, bei POP nur die ersten 100 Zeilen einer E-Mail. Für User mit einem hohen Aufkommen an eingehenden E-Mails besteht außerdem jetzt die Möglichkeit, einzelne Nachrichten und Kontakte mit "Verfolgen" oder "Ignorieren" zu markieren, um Wichtiges von Unwichtigem gezielter zu trennen.
Opera 9.6: unverändertes Design. Screenshot: onlinekosten.de
Kleinere Korrekturen im Detail
Wer einen Nachrichten-Feed vor dem Abonnieren erst näher betrachten möchte, kann dies nun bei Klick auf das Feed-Icon in einer übersichtlichen Ansicht tun. Außerdem sind die Optionen für die Anzeige der Adresszeile und für den Verlauf um einige Einstellungen erweitert worden. Die Stopp-Funktion beim Laden einer Seite funktioniert nun auch bei iFrames, ebenso wie der Schutz vor betrügerischen Seiten bei Nutzung eines Proxyservers.
Insgesamt ist die Beta-Version des Opera 9.6 ein weiterer kleiner Schritt, um den Norweger unter den Browsern etwas komfortabler und noch sicherer zu machen. Wann die erste endgültige Version verfügbar ist, wurde noch nicht verkündet.