Mittwoch, 10.09.2008 14:02

Nokia-Handys unterstützen Microsoft Exchange

aus dem Bereich Mobilfunk
Nokia verstärkt seine Bemühungen um Geschäftskunden: Zahlreiche Smartphones des Branchenführers unterstützen künftig den Zugang zum E-Mail-System Microsoft Exchange Activesync, das in vielen Unternehmen zum Einsatz kommt. Das Programm könne ab sofort auf allen Geräten mit dem Symbian-Betriebssystem S60 installiert werden, teilte der finnische Konzern am Mittwoch am Firmensitz in Espoo mit. Die Software wird kostenlos eingerichtet. Anwender könnten sich damit E- Mails direkt aufs Mobiltelefon schicken lassen und auf Kalender und Adressbuch zugreifen. Smartphones sind Handys, die für die mobile Internet-Nutzung ausgerüstet sind.

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80 Millionen Anwender

Nokia bemüht sich mit diesem Schritt um ein umkämpftes Segment. Etliche Konkurrenten unterstützen bereits das System von Microsoft, unter anderem Motorola, Palm und Apple mit dem iPhone. Der in den USA führende Hersteller Research in Motion mit seinem BlackBerry hat einen eigenen E-Mail-Dienst. Mit der Unterstützung von Exchange Activesync erreicht Nokia nach eigenen Angaben rund 80 Millionen Anwender. Bis dato ließ sich das System nur auf Nokia-Handys der E- Serie installieren. Am Mittwoch gab der finnische Hersteller zudem eine Kooperation mit dem kanadischen Mobilfunkanbieter Rogers Wireless bekannt - die erste in Nordamerika. Rogers-Kunden sollen auf Navigationsdienste und Spiele von Nokia zugreifen können, vorerst allerdings nur mit dem Modell N95.

Mehr Abhängigkeit beim Geräteverkauf

Der finnische Konzern bemüht sich derzeit darum, die Abhängigkeit vom Geräteverkauf zu senken, indem er mehr Dienste rund ums Handy anbietet. Am Dienstag gab das Unternehmen den Ausbau seines Internetportals Ovi bekannt, mit dem Nutzer unter anderem ihre Daten auf verschiedenen Geräten synchronisieren können. Im Oktober geht der Musikdienst "Comes with Music" an den Start, zunächst allerdings nur in Großbritannien. 2007 hatte Nokia für 8,1 Milliarden Dollar einen der beiden großen Anbieter von digitalen Straßenkarten,Navteq, übernommen.
Michael Friedrichs / dpa
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