Es wird nicht mehr lange dauern, dann können Smartphone-Fans ein neues Design-Telefon erwerben. Research In Motion (RIM), Hersteller der bekannten BlackBerry-Telefone, hat am Mittwoch in Waterloo den Vertrieb des ersten eigenen Klapphandys angekündigt. Der BlackBerry Pearl 8220 wird in den USA zunächst exklusiv von
T-Mobile vertrieben, soll rund um den Erdball aber auch von anderen Netzbetreibern vermarktet werden.
Mit WLAN-Schnittstelle
Das 107 Millimeter lange, 60 Millimeter breite und knapp 16 Millimeter dicke Smartphone liefert die komplette E-Mail-Unterstützung, die von BlackBerry-Endgeräten bekannt ist. Hinzu kommen ein umfangreicher Organizer, der es auch ermöglicht Word, Excel und PowerPoint-Dateien zu betrachten, ein Media-Player, eine integrierte Digitalkamera mit zwei Megapixeln Auflösung und Blitzlicht sowie eine
WLAN-Schnittstelle für die Standards 802.11b und 802.11g. Verzichten müssen Nutzer des Pearl 8220 hingegen auf einen GPS-Empfänger.
Durch das Menü wird über einen so genannten Trackball navigiert, der an der Seite des Handys zu finden ist. Das Hauptdisplay auf der Innenseite bietet eine Auflösung von 240 x 320 Pixeln, das Außendisplay kommt auf immerhin 128 x 160 Bildpunkte. Ein 3,5 Millimeter-Klinkenstecker zum Anschluss klassischer Kopfhörer, Bluetooth 2.0 und eine QWERTZ-Tastatur. Der interne Speicher ist über eine microSD-Karte auf bis zu 16 Gigabyte erweiterbar.
Der erste BlackBerry im Klappformat ist da: BlackBerry Pearl 8220. Bilder: Research In Motion
Keine UMTS-Unterstützung
Ein Schwachpunkt ist, dass das 111 Gramm schwere Telefon zwar dank der integrierten Quadband-Antenne in allen GSM-Netzen weltweit nutzbar ist, schnelle Internet-Downlaods sind aufgrund der fehlenden
UMTS-Unterstützung aber leider nicht möglich. In entsprechend ausgebauten Regionen kann höchstens auf
EDGE zurückgegriffen werden.
Die Sprechzeit soll laut Hersteller bei bis zu vier Stunden liegen, die Bereitschaftszeit bei rund zwei Wochen. Im Lieferumfang sind ein Stereo-Headset, ein Ladegerät und ein USB-Kabel inklusive. Angaben zum Preis sollen erst zum Marktstart kommuniziert werden.